Sheinbaum warnt vor rechtsextremer Kampagne gegen Mexiko und die USA
Amelie FrankeSheinbaum warnt vor rechtsextremer Kampagne gegen Mexiko und die USA
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat vor einer abgestimmten Kampagne zwischen rechtsextremen Gruppen in den USA und rechtspopulistischen Kräften in Mexiko gewarnt. Diese Gruppen sollen ihrer Aussage nach gezielt die Beziehungen zwischen beiden Ländern schädigen. Ihre Äußerungen folgen auf ein kürzlich stattgefundenes Treffen, das sie als Teil einer umfassenderen Strategie bezeichnete, um die Politik auf beiden Seiten der Grenze zu beeinflussen.
Sheinbaum verwies auf eine Veranstaltung der American Society, an der Vertreter mexikanischer Oppositionsparteien – darunter die PAN und die PRI – teilgenommen hätten. Sie deutete an, dass es sich dabei nicht um ein Einzelereignis handele, sondern um einen gezielten Feldzug, der die deutsch-amerikanischen Beziehungen untergraben solle.
Die Präsidentin argumentierte, dass bestimmte US-Medienberichte über Drogenhandel und Fentanyl gezielt genutzt würden, um Mexiko und seine Regierung – bekannt als die Vierte Transformation – zu diskreditieren. Zudem behauptete sie, dass jüngste Vorwürfe gegen mexikanische Beamte von Gruppen mit politischem Kalkül vorangetrieben würden.
Laut Sheinbaum ziele diese Gruppierungen darauf ab, die öffentliche Meinung vor den US-Wahlen im November und im Vorfeld des mexikanischen Wahlzyklus 2027 zu prägen. Sie betonte, dass solche Versuche, die bilateralen Beziehungen zu destabilisieren, anhalten würden und daher ständige Aufmerksamkeit beider Regierungen erforderten.
Sheinbaums Aussagen unterstreichen die Haltung ihrer Regierung gegenüber externen Einmischungsversuchen in die mexikanische Politik. Die Warnungen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen wegen medialer Narrative und politischer Manöver zwischen den beiden Nationen. Sie rief zu anhaltender Wachsamkeit gegen Bestrebungen auf, die die Beziehungen zu untergraben drohten.






