09 May 2026, 07:16

Sheinbaum kündigt Milliarden für Bildung und lehnt US-Einmischung in Venezuela ab

Drei Männer an einem Rednerpult während einer Pressekonferenz in Mexiko mit einem Mikrofon, Fernseher, Flaggen, einem Banner, einer Tür und einer Wand mit Text im Hintergrund.

Sheinbaum kündigt Milliarden für Bildung und lehnt US-Einmischung in Venezuela ab

Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hielt ihre morgendliche Pressekonferenz ab, um zentrale innen- und außenpolitische Themen zu behandeln. Sie kündigte neue Mittel für die Bildung an, reagierte auf US-Forderungen im Zusammenhang mit Venezuela und gedachte eines historischen Jahrestags der Arbeiterrechte.

Auf der Agenda standen zudem diplomatische Ernennungen und ihr bevorstehendes Treffen mit den ausländischen Vertretern Mexikos.

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Sheinbaum begann mit der Vorstellung zusätzlicher Gelder für das Programm „La Escuela es Nuestra“ (Die Schule gehört uns). Weitere 9 Milliarden Pesos sollen in die Modernisierung der Schulinfrastruktur fließen, während 400 bis 500 Millionen Pesos die Lehrkräfte fördern werden. Die Investitionen zielen darauf ab, die öffentliche Bildung im ganzen Land zu stärken.

In der Außenpolitik lehnte sie eine Einmischung der USA in Venezuela entschieden ab. Als Reaktion auf die Forderungen von Donald Trump betonte sie: „Jede Nation hat das souveräne Recht, selbst über die Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen zu entscheiden.“ Die Handlungen der USA bezeichnete sie als Verletzung des Völkerrechts und der venezolanischen Souveränität. Zudem kritisierte die Präsidentin den Journalisten Ciro Gómez Leyva für dessen Unterstützung der US-Intervention.

Anschließend unterstrich Sheinbaum die Notwendigkeit, internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zu stärken. Noch am selben Tag wird sie mit dem diplomatischen Korps Mexikos zusammenkommen, um über die „Vierte Transformation“ zu sprechen – das Leitprojekt ihrer Regierung.

Die Pressekonferenz stand auch im Zeichen des 119. Jahrestags der Arbeitsmärtyrer von 1907. Sheinbaum erklärte: „Nie wieder eine Regierung, die Arbeiter unterdrückt“, und bekräftigte damit ihr Engagement für Arbeitnehmerrechte.

Abschließend gab sie die Nominierung von Alejandro Gertz Manero, dem ehemaligen Generalstaatsanwalt, als neuen Botschafter Mexikos in Großbritannien bekannt. Seine Ernennung bedarf noch der Zustimmung des Senats.

Die Pressekonferenz umfasste zentrale politische Weichenstellungen – von Bildungsinvestitionen bis zu außenpolitischen Positionen. Sheinbaums klare Haltung zu Venezuela und Arbeiterrechten unterstrich ihre Betonung von Souveränität und sozialer Gerechtigkeit. Das anstehende diplomatische Treffen wird Mexikos Rolle auf der internationalen Bühne weiter konturieren.

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