Richterin zieht sich aus Verfahren gegen umstrittenen Unternehmer Kerich zurück
Amelie FrankeRichterin zieht sich aus Verfahren gegen umstrittenen Unternehmer Kerich zurück
Die Richterin am High Court, Roselyne Aburili, hat sich von einem Verfahren gegen den Unternehmer Charles Kerich zurückgezogen. Dieser Schritt erfolgte nach Bedenken hinsichtlich ihrer Unparteilichkeit, die von dem Geschäftsmann Bryan Yongo aus der Hauptstadt vorgebracht worden waren.
Kerich war erst kürzlich in einem separaten Finanzstreit wegen Missachtung des Gerichts zu einer Haftstrafe verurteilt worden, was die Komplexität des Falls weiter erhöht.
Die betreffende Klage stellt Kerichs Eignung für ein öffentliches Amt infrage. Richterin Aburili entschied sich für ihren Rückzug, nachdem Bryan Yongo ihre Fähigkeit angezweifelt hatte, in dieser Angelegenheit neutral zu bleiben.
Kerichs rechtliche Probleme hatten sich bereits zuvor verschärft, als er zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Die Strafe wurde verhängt, nachdem er sich weigerte, gerichtliche Anordnungen in einem Schuldenfall über umgerechnet etwa 820.000 Euro zu befolgen.
Da Richterin Aburili den Fall nicht mehr leitet, wird ein neuer Richter oder eine neue Richterin die Klage übernehmen. Das Urteil wird entscheiden, ob Kerich sein öffentliches Amt behalten darf. Das Verfahren wird nun unter anderer richterlicher Aufsicht fortgeführt.






