28 March 2026, 16:16

Rheinmetall-Chef kauft im Börsencrash – und macht 160.000 Euro Gewinn

Weißer Hintergrund mit fettem schwarzem Text "Reverse Securities" und einem Schild-Logo mit blau-weißem Karomuster, das von einem dünnen schwarzen Rand umgeben ist.

Rheinmetall-Chef kauft im Börsencrash – und macht 160.000 Euro Gewinn

Dramatischer Börsencrash am "Schwarzen Montag": Rheinmetall-Aktie stürzt um 27 Prozent ab – doch Vorstandschef Armin Papperger nutzt die Chance und kauft günstig zu

Ein spektakulärer Börseneinbruch am "Schwarzen Montag" ließ den Aktienkurs von Rheinmetall um 27 Prozent abstürzen. Ausgelöst wurde der Kurssturz durch globale Marktverwerfungen infolge der eskalierenden US-Zollpolitik. Doch mitten im Chaos setzte Konzernchef Armin Papperger ein kühnes Zeichen – und erwarb hunderte Aktien zu stark reduzierten Preisen.

Der Crash begann, als die Handelskonflikte der USA weltweite Schockwellen durch die Märkte sandten. Auch Rheinmetall, ein führender Rüstungs- und Automobilzulieferer, blieb nicht verschont: Der Aktienkurs brach ein. Trotz der Turbulenzen kaufte Papperger 669 Aktien zu Kursen zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Stück – ein Gesamtvolumen von rund 710.000 Euro.

Sein Timing erwies sich als treffsicher: Bereits am folgenden Dienstag erholte sich die Aktie auf etwa 1.300 Euro. Der plötzliche Aufschwung bescherte Papperger einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro.

Der Vorstandsvorsitzende hatte zuvor zu einem Dialog mit Donald Trump aufgerufen, um die transatlantischen Beziehungen zu schützen. Sein Appell im März für mehr Austausch spiegelte die Sorge über die unberechenbare Handelspolitik der USA wider. Zwar hatte die Rheinmetall-Aktie seit Januar bereits um 117 Prozent zugelegt, doch die jüngste Volatilität warf neue Fragen zur Zuverlässigkeit der USA als stabiler Wirtschaftspartner auf.

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Unklar bleibt bisher, wie Pappergers langfristige Strategie als Reaktion auf den Crash aussieht. Aktuelle Berichte heben Rheinmetalls Expansion in Spanien sowie die Wachstumsziele bis 2026 im Bereich autonomer Systeme hervor – direkte Zusammenhänge mit den US-Politikwechseln sind jedoch nicht bestätigt.

Pappergers Aktienkauf während des Crashs hat sich bereits ausgezahlt. Die Episode zeigt sowohl die Risiken als auch die Chancen in unruhigen Märkten. Für Rheinmetall steht nun im Fokus, die Handelsunsicherheiten zu meistern und gleichzeitig die Expansionspläne voranzutreiben.

Quelle