Rhein-Ruhr setzt sich im Rennen um Olympische Spiele 2032 durch
Die Rhein-Ruhr-Region ist einen Schritt näher daran, die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entschied sich für ihren Bewerbungsvorschlag und setzte ihn gegen die Konzepte aus Berlin, Hamburg und München durch. Nun warten die Verantwortlichen in der Region auf die endgültige Entscheidung im Jahr 2026.
Ursprünglich hatten vier deutsche Regionen ihre Bewerbungsideen beim DOSB eingereicht. Neben Rhein-Ruhr brachten auch Berlin, Hamburg und München Pläne ein. Die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region, die am 31. Mai 2025 eingereicht wurde, war die einzige, die alle sportlichen Kriterien erfüllte.
Der DOSB gab bekannt, dass der Vorschlag aus Rhein-Ruhr in die nächste Phase des nationalen Auswahlverfahrens vorrücken wird. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Entscheidung als eine „erste positive Botschaft“ für den gesamten Ballungsraum. Bevor die endgültige Wahl fällt, wird in Nordrhein-Westfalen eine öffentliche Volksabstimmung stattfinden, um die lokale Unterstützung zu messen.
Die abschließende Entscheidung über den deutschen Olympischen Bewerber wird auf einer Sonderversammlung des DOSB im September 2026 getroffen. Der siegreiche Vorschlag wird anschließend als offizielle deutsche Bewerbung an das Internationale Olympische Komitee (IOC) weitergeleitet.
Die Rhein-Ruhr-Region bereitet sich nun auf eine öffentliche Abstimmung über ihre olympischen Ambitionen vor. Bei einer Zustimmung wird sie nach der endgültigen DOSB-Entscheidung im nächsten Jahr um das Recht kämpfen, die Spiele auszurichten. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertritt.






