Regionalplan Ruhr gekippt: Gericht stoppt umstrittene Kiesabbau-Pläne am Niederrhein
Amelie FrankeRegionalplan Ruhr gekippt: Gericht stoppt umstrittene Kiesabbau-Pläne am Niederrhein
Ein Gericht hat den gesamten Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung folgt auf den Widerstand der Stadt Rheinberg, des Kreises Wesel und benachbarter Kommunen. Diese hatten sich gegen die Ausweitung von Kies- und Sandabbaugebieten im Niederrhein ausgesprochen.
Rheinberg, der Kreis Wesel und andere lokale Behörden hatten sich für eine ausgewogene Planung eingesetzt. Sie warnten davor, dass die Erweiterung der Abbauflächen Anwohner, Natur und Landschaft belasten würde. Bürgermeister Philipp Richter betonte, dass Rheinberg bereits jetzt unter den Folgen der bestehenden Abbauaktivitäten leide.
Die schriftliche Begründung des Urteils steht noch aus. Dennoch hat Rheinberg die Entscheidung bereits begrüßt. Die Stadt plant, sich in der nächsten Phase der Regionalplanung aktiv einzubringen, um lokale Interessen zu wahren.
Der Kreis Wesel und die betroffenen Kommunen werden das Urteil nun prüfen und die Konsequenzen bewerten. Rheinberg will sich in künftigen Diskussionen für den Schutz der Anwohner, der Natur und der Landschaft einsetzen. Die Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt in der Debatte um die Regionalplanung in der Region.






