Ratsfrauen fordern besseren Schutz für Frauen im Kreis Unna und Lünen
Felix HoffmannRatsfrauen fordern besseren Schutz für Frauen im Kreis Unna und Lünen
Zehn Kommunalpolitikerinnen trafen sich beim Vernetzungsforum der Ratsfrauen, um drängende Probleme von Frauen in der Region zu erörtern – darunter Gewalt und Wohnungslosigkeit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zentrale Themen wie die Istanbul-Konvention sowie Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Zudem wurden bestehende Hilfsangebote im Kreis Unna und in Lünen analysiert, wobei Versorgungslücken deutlich wurden.
Die Teilnehmerinnen betonten die Notwendigkeit leicht zugänglicher, niedrigschwelliger Unterstützungsangebote für Betroffene. Als konkrete Maßnahme wurde die Einrichtung einer kreisweiten Koordinierungsstelle vorgeschlagen, um die Hilfsstrukturen zu verbessern. Besonders thematisiert wurden die Herausforderungen wohnungsloser Frauen, für die spezifische Förderprogramme gefordert wurden.
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Einführung einer anonymen Spurensicherung für Opfer sexualisierter Gewalt im Kreis Unna. Die Veranstaltung bot zudem Raum für einen parteiübergreifenden Austausch zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.
Das Vernetzungsforum der Ratsfrauen lenkte den Blick auf gravierende Versorgungsdefizite im Bereich Frauenschutz. Geplant sind nun konkrete Verbesserungen, darunter eine Koordinierungsstelle und die anonyme Spurensicherung. Die Ergebnisse der Gespräche sollen in die künftige Kreispolitik einfließen.






