Polizei verhindert Ausschreitungen vor RWE-Spiel mit harten Kontrollen
Amelie FrankePolizei verhindert Ausschreitungen vor RWE-Spiel mit harten Kontrollen
Polizei in Essen ergreift strenge Maßnahmen vor dem Spiel Rot-Weiss Essen gegen Hansa Rostock
Vor dem Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock leitete die Essener Polizei umfassende Sicherheitsvorkehrungen ein. Den Beamten lagen Hinweise vor, dass Auswärtsfans mit Schutzwaffen und Vermummungen unterwegs seien. Zur Verhinderung möglicher Ausschreitungen wurden Kontrollen auf der B224 eingerichtet.
Kurz vor Anpfiff erhielt die Polizei einen Tipp über eine Gruppe von etwa 100 Fahrzeugen, die mit Rostock-Anhängern in Verbindung standen. Diese hatten sich in der Nähe des Wasserschlosses Wittringen in Gladbeck versammelt, teilweise mit Schutzausrüstung und Masken. Die Polizei handelte umgehend und führte auf der B224 Kontrollen durch, um potenzielle Gefahren abzuwehren.
Sieben Fans verstießen gegen das Vermummungsverbot, ein weiterer gegen Vorschriften zu berauschenden Substanzen. Zwei Personen wurden mit Schutzwaffen aufgegriffen. Gegen die Betroffenen verhängte die Polizei Stadionverbote und verweigerte ihnen den Zutritt.
Trotz der angespannten Lage außerhalb verlief das Spiel selbst ruhig. Im Stadion gab es keine größeren Vorfälle, und die Fans konnten ungehindert anreisen und wieder abreisen. Die Essener Polizei hatte eng mit beiden Vereinen zusammengearbeitet, um sich auf das Ereignis vorzubereiten.
Peter Both, der Polizeichef, bezeichnete die Einsatzmaßnahmen im Nachhinein als erfolgreich. Alle Sicherheitsvorkehrungen hätten dafür gesorgt, dass das Spiel ohne ernste Zwischenfälle über die Bühne ging. Durch die Beschränkungen und frühzeitigen Eingriffe blieb die Veranstaltung unter Kontrolle.






