Polizei Rhein-Sieg ahndet 140 Verkehrsverstöße bei europaweiter Gurtkontrolle
Felix HoffmannPolizei Rhein-Sieg ahndet 140 Verkehrsverstöße bei europaweiter Gurtkontrolle
Polizei Rhein-Sieg führte im Rahmen einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne vergangene Woche umfangreiche Kontrollen durch
Die Beamten überprüften über 140 Fahrzeuge mit besonderem Fokus auf die Anschnallpflicht sowie Verstöße an Bahnübergängen. Mehrere Autofahrer mussten wegen Verkehrsvergehen mit Strafen rechnen.
Die Kontrollen fanden zwischen dem 9. und 15. März 2026 im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Gurt an!" (Seatbelt) statt. Bundesweit beteiligten sich Polizeibehörden aus verschiedenen Regionen, darunter der Rhein-Sieg-Kreis, Mainz, Sachsen, Halver und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wurden 25 Fahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt erwischt.
Einer der schwerwiegendsten Vorfälle betraf einen 17-jährigen Schüler, der in Sankt Augustin auf der Bonner Straße bei Rotlicht einen Bahnübergang überquerte. Zudem stoppten die Beamten einen Motorradfahrer wegen übermäßigen Lärms und des Verdachts auf eine manipulierte Abgasanlage – das Motorrad wurde zur weiteren Überprüfung sichergestellt.
Insgesamt wurden 15 Autofahrer wegen der Nutzung des Handys am Steuer belangt, gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Rund 30 weitere kleinere Verkehrsverstöße wurden während der Kontrollen dokumentiert.
Die Polizei Rhein-Sieg kündigte an, dass derartige Kontrollen künftig regelmäßig mit wechselnden Schwerpunkten stattfinden werden, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.
Die Aktion führte zu Bußgeldern und Verwarnungen wegen verschiedener Verstöße, darunter das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, die Handybenutzung am Steuer und Missachtung von Bahnübergängen. Die Behörden betonten, dass weitere Verkehrskontrollen folgen werden, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.