Polizei Dortmund kontrolliert Schüler: E-Scooter, Falschparker und mangelnde Sicherheit
Felix HoffmannPolizei Dortmund kontrolliert Schüler: E-Scooter, Falschparker und mangelnde Sicherheit
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche frühmorgendliche Kontrollen an mehreren weiterführenden Schulen durchgeführt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf Verkehrsverstöße, darunter Falschparken, die Nichtnutzung von Sicherheitsgurten sowie Verstöße im Zusammenhang mit E-Scootern. Die Aktion fand zwischen 7 und 9 Uhr an verschiedenen Standorten in der Stadt statt.
An vier Schulen leiteten die Beamten Maßnahmen zur Ahndung von Verstößen ein, während an einer fünften Schule präventiv gearbeitet wurde. Insgesamt wurden 14 Fälle registriert, in denen E-Scooter auf Gehwegen gefahren wurden – was nicht erlaubt ist. E-Scooter dürfen ausschließlich auf Radwegen oder Straßen genutzt werden.
Fünf E-Scooter wurden an der Immanuel-Kant-Gesamtschule und der Max-Born-Realschule von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt. In einem Fall wurde ein 12-jähriger Junge dabei erwischt, wie er ein E-Bike mit Gasgriff fuhr, das den gesetzlichen Vorgaben nicht entspricht. Das E-Bike wurde zur Begutachtung durch Sachverständige sichergestellt, und gegen die gesetzlichen Vertreter des Jungen wurden Anzeigen erstattet.
Sechs Strafanzeigen gab es wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung für E-Scooter. Zudem stellten die Beamten wiederholt fest, dass zwei Personen auf einem einzigen E-Scooter unterwegs waren. In der Nähe von Schulen ahndeten sie zudem mehrere Verstöße gegen Park- und Gurtvorschriften, darunter einen Fall, in dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Die Kontrollen zeigten typische Probleme bei der Nutzung von E-Scootern durch Schüler auf. Wo nötig, wurden Beschlagnahmungen, Anzeigen und Bußgelder verhängt. Die Behörden setzen die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften fort, um die Sicherheit im Umfeld von Schulen zu gewährleisten.






