26 April 2026, 22:17

Pistorius setzt als neuer Bundeswehrminister klare Zeichen für die Ukraine

Eine Person in militärischer Uniform hält eine Tasse mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck, umgeben von der Schrift "Keep Him Smiling - United War-Work Campaign" in fetten weißen Buchstaben auf einem schwarzen Hintergrund.

Pistorius setzt als neuer Bundeswehrminister klare Zeichen für die Ukraine

Bundeswehrminister Boris Pistorius hat einen kraftvollen Start hingelegt

In seinem ersten Monat im Amt hat Deutschlands neuer Verteidigungsminister Boris Pistorius bereits klare Akzente gesetzt. Kürzlich besuchte er Kiew und sprach auf der Münchner Sicherheitskonferenz, wo er die Unterstützung für die Ukraine bekräftigte. Unterdessen durchlaufen ukrainische Soldaten in Munster eine intensive Ausbildung an deutschen gepanzerten Fahrzeugen.

Pistorius, ein erfahrener Politiker und ehemaliger Innenminister, übernahm im Januar das Verteidigungsressort. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählte eine Reise nach Kiew, wo er sich mit ukrainischen Regierungsvertretern traf. Kurz darauf richtete er sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz an die internationale Staatsführung und betonte Deutschlands Entschlossenheit, die ukrainische Verteidigung zu stärken.

Bei derselben Veranstaltung sorgte der ehemalige Schwergewichtsweltmeister im Boxen, Wladimir Klitschko, für eine Überraschung. Er dankte Deutschland für die militärische Unterstützung und forderte zu anhaltender Hilfe auf. Zugleich bekundete er sein Vertrauen in den ukrainischen Erfolg. Oleksii Makejew, Ukraines Botschafter in Deutschland, unterstrich diese Zuversicht und erklärte, sein Land könne "alles erreichen".

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Zurück in Deutschland durchlaufen ukrainische Soldaten derzeit eine Ausbildung an moderner deutscher Militärtechnik. Ein sechswöchiges Programm an der Schule des Heerestruppendienstes in Munster konzentriert sich auf den Schützenpanzer Marder und den Kampfpanzer Leopard 2 A6. Ziel ist es, die Truppen so schnell wie möglich auf Frontline-Einsätze vorzubereiten.

Die Bundesregierung steht weiterhin politisch wie militärisch an der Seite der Ukraine. Ukrainische Streitkräfte sammeln nun praktische Erfahrungen mit zentralen Waffensystemen. Klitschkos Auftritt und Makejews Aussagen unterstreichen den anhaltenden Willen, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine weiter auszubauen.

Quelle