ORF-Manager Roland Weissmann tritt nach Belästigungsvorwürfen zurück
Amelie FrankeORF-Manager Roland Weissmann tritt nach Belästigungsvorwürfen zurück
ORF-Manager Roland Weissmann ist nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung zurückgetreten. Die Beschuldigungen beziehen sich auf Vorfälle, die sich Berichten zufolge im Jahr 2022 ereignet haben sollen. Weissmann galt zuvor als aussichtsreicher Kandidat für die Position des ORF-Generaldirektors.
Sein Rücktritt erfolgte, nachdem Anschuldigungen wegen sexuellen Fehlverhaltens öffentlich wurden. Weissmann bestreitet die Vorwürfe entschieden, entschied sich jedoch, sein Amt niederzulegen. Eine vom ORF-Stiftungsrat eingesetzte Taskforce wird die Vorfälle und deren Hintergründe nun prüfen.
Die Wahl eines neuen ORF-Generaldirektors ist für August 2026 geplant, die Amtszeit soll im Januar 2027 beginnen. Mit Weissmanns Rückzug ist das Rennen wieder offen, und die Aufmerksamkeit richtet sich auf andere mögliche Bewerber.
Eine der nun im Fokus stehenden Persönlichkeiten ist Armin Thurnher. Als langjähriges ORF-Gesicht war er unter anderem als Fernsehansager, Moderator und Chefredakteur von ORF III tätig. Seine umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Funktionen macht ihn zu einem bekannten Namen innerhalb des Senders.
Die Taskforce wird in den kommenden Wochen die Vorwürfe gegen Weissmann untersuchen. Parallel dazu läuft die Suche nach einem neuen ORF-Generaldirektor weiter, wobei Thurnher als möglicher Anwärter gilt. Der Wahlprozess bleibt wie geplant für 2026 vorgesehen.






