06 May 2026, 13:01

Online-Betrug in Malaysia: Studierende verlieren über 63.000 Euro in vier Monaten

Brightly colored poster with blue background and white bold text reading "How to Avoid Student Loan Scams," featuring a student illustration with a magnifying glass and a list of avoidance steps.

Online-Betrug in Malaysia: Studierende verlieren über 63.000 Euro in vier Monaten

Die Polizei im malaysischen Bundesstaat Perak warnt vor einer besorgniserregenden Zunahme von Online-Betrugsfällen, die gezielt Studierende treffen. Zwischen Januar und April 2023 wurden bereits 61 Vorfälle gemeldet, bei denen die Opfer insgesamt 303.372,36 Malaysische Ringgit – umgerechnet etwa 63.000 Euro – verloren. Betrüger setzen dabei auf gefälschte Telefonanrufe, betrügerische E-Commerce-Angebote sowie fingierte Kredit- und Investitionsmöglichkeiten, um an das Geld der jungen Erwachsenen zu gelangen.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Polizei ein Aufklärungsprogramm ins Leben gerufen, das Studierende für die Gefahren sensibilisieren soll. Das neu gestartete Programm wurde an der Universiti Teknologi Petronas (UTP) offiziell vorgestellt. Ein zentrales Element ist das Modul ‘Aktuelle Entwicklungen bei Wirtschaftsstraftaten’, das gezielt über aktuelle Betrugsmaschen informiert. Polizeichef Datuk Noor Hisam Nordin betonte bei der Vorstellung, wie wichtig es sei, das Bewusstsein unter jungen Erwachsenen für diese Bedrohungen zu schärfen. Die Behörden sehen in der Aufklärung einen entscheidenden Schritt, um die Fallzahlen und die damit verbundenen finanziellen Schäden zu verringern.

Die Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit: In nur vier Monaten summierten sich die Verluste der 61 gemeldeten Fälle auf über 300.000 Ringgit. Besonders problematisch ist, dass die Betrüger mit immer neuen Methoden arbeiten – von falschen Jobangeboten bis hin zu manipulierten Online-Shops. Das Ziel des Moduls ist es, Studierenden das nötige Wissen zu vermitteln, um solche Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und sich dagegen zu wehren.

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Die Polizei hofft, durch präventive Maßnahmen und gezielte Sensibilisierung die Zahl der Opfer langfristig zu senken. Neben der Wissensvermittlung sollen auch konkrete Handlungsempfehlungen helfen, verdächtige Angebote schneller zu identifizieren und sich vor finanziellen Verlusten zu schützen. Die Initiative der Polizei in Perak zeigt, wie ernst die Lage für Studierende geworden ist. Mit dem Aufklärungsprogramm und dem neuen Modul an der UTP setzen die Behörden auf Prävention, um die wachsende Zahl an Online-Betrugsfällen einzudämmen.

Ob sich die Maßnahmen langfristig auswirken, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht jedoch, dass die finanziellen Folgen für die Betroffenen bereits jetzt spürbar sind – und dass gezielte Aufklärung ein wichtiger Schritt ist, um weitere Schäden zu verhindern.

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