30 May 2026, 20:17

Olivia Rodrigo kontert Kritik an Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos jüngste Albumkampagne hat eine hitzige Debatte über ihre Modeentscheidungen ausgelöst. Die Sängerin trug in Auftritten und Musikvideos Kleider im Babydoll-Stil, was zu Vorwürfen führte, sie sexualisiere kindliche Ästhetik. Rodrigo konterte nun in einem aktuellen Podcast-Interview und nannte die Kritik „seltsam“ und „beunruhigend“.

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Die als „Babydoll-Kleid-Affäre“ bezeichnete Kontroverse begann, nachdem Rodrigo die Kleider in ihrem Musikvideo und bei Live-Auftritten getragen hatte. Kritiker argumentierten, der Stil – oft mit Jugend assoziiert – sei unangemessen und suggeriere Sexualität. Rodrigo wies diese Vorwürfe zurück und betonte, es gehe ihr um Selbstbestimmung, nicht um Infantilisierung.

Im Podcast hinterfragte sie, warum ein komplett bedeckendes Kleid für Empörung sorge, während sie früher in weit freizügigeren Outfits aufgetreten sei, ohne dass dies Kritik auslöste. Die Reaktion offenbare ein tieferliegendes kulturelles Problem, so Rodrigo: die Normalisierung der Schuldzuweisung an Mädchen für männliches Begehren. Die Sängerin unterstrich zudem ihr Engagement für den Schutz junger Frauen und lehnte es ab, dass diese für die Art, wie sie wahrgenommen werden, verantwortlich gemacht werden sollten.

Unterstützung erhielt Rodrigo aus unerwarteter Richtung: Courtney Love verteidigte sie in den sozialen Medien und teilte Beiträge, die Rodrigos Haltung lobten. Die Debatte hat das Interesse an Rodrigos drittem Album, You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheint, nur noch verstärkt. Die Platte enthält bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die weltweit die Charts anführen.

Rodrigos Stellungnahme hat die Diskussion über ihre Mode neu gerahmt und lenkt den Fokus auf grundlegendere Fragen zu gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber Frauen. Die Veröffentlichung des Albums nächsten Monat wird die Debatte – und die Kontroverse – wahrscheinlich weiter anheizen. Fans und Kritiker warten gespannt darauf, wie sich ihre Musik und ihre Botschaften entwickeln werden.

Quelle