Ole Book wird neuer Sportdirektor beim BVB – und startet sofort durch
Julian KleinOle Book wird neuer Sportdirektor beim BVB – und startet sofort durch
Borussia Dortmund hat Ole Book als neuen Sportdirektor verpflichtet. Er folgt auf Sebastian Kehl, der den Posten zuvor innehatte. Book gilt als Entdecker von Talenten und hat bereits erste Gespräche mit Schlüsselspielern wie Nico Schlotterbeck geführt.
Erste Kontakte zwischen Dortmund und Book gab es bereits Anfang Januar. Nach monatelangen Verhandlungen bestätigte der Verein diese Woche die Verpflichtung. Book bringt eine starke Bilanz vom SV Elversberg mit, wo er durch seine Scout-Arbeit Leihspieler wie Nick Woltemade – der in der Saison 2021/22 zehn Tore erzielte – sowie Fisnik Asllani, Paul Wanner und Lukas Pinckert verpflichtete, der später sogar Mannschaftskapitän wurde. Unter seiner Führung stieg Elversberg 2021/22 und 2022/23 in Folge von der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf, verpasste im letzten Jahr nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga über die Relegation und liegt aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz.
Book hat in seiner neuen Rolle keine Zeit verloren. Er hat sich bereits mit Verteidiger Nico Schlotterbeck in Verbindung gesetzt, um über Vertragsverhandlungen zu sprechen. Weitere Gespräche sind in naher Zukunft geplant. Der neue Sportdirektor betonte, dass er sich auf die Suche nach unterbewerteten Spielern konzentrieren werde, die sich bei Dortmund weiterentwickeln können. Gleichzeitig räumte er die bevorstehenden Herausforderungen ein, zeigte sich aber entschlossen, diese umgehend anzugehen.
Sowohl Book als auch der Verein teilen eine gemeinsame Vision für die Zukunft Dortmunds. Sein Ruf als scharfer Talentspäher passt zur langfristigen Strategie des Teams. Die Verpflichtung markiert einen neuen Abschnitt für den Bundesligisten, der in den kommenden Jahren ein konkurrenzfähiges Team aufbauen will.
Books Ankunft bringt frischen Schwung in die Führungsetage Dortmunds. Seine Erfahrung im Scouting und in der Kaderentwicklung wird eine zentrale Rolle dabei spielen, die Zukunft des Teams zu gestalten. Die Vertragsgespräche mit Spielern wie Schlotterbeck dürften in den nächsten Wochen vorankommen.






