Ole Book wird neuer BVB-Sportdirektor – kann er Dortmunds Transferstrategie revolutionieren?
Felix HoffmannOle Book wird neuer BVB-Sportdirektor – kann er Dortmunds Transferstrategie revolutionieren?
Borussia Dortmund verpflichtet Ole Book als neuen Sportdirektor
Die Verpflichtung wurde am Montag bekannt gegeben – nur einen Tag, nachdem sich der Verein von Sebastian Kehl getrennt hatte. Book bringt den Ruf mit, mutige Transferstrategien zu verfolgen, und kann auf eine erfolgreiche Bilanz beim Drittligisten SV Elversberg verweisen.
Sein Weg nach Dortmund gestaltete sich jedoch fast als Holperpfad: Der FC Schalke 04 hatte erwogen, Book zurückzuholen, zog sich laut Berichten aber zurück, nachdem ein Foto von ihm in einem Dortmund-Trikot aufgetaucht war. Die Vereinsführung fürchtete, die Fans könnten ihn wegen seiner scheinbaren Nähe zum Erzrivalen ablehnen.
Bevor Book zu Dortmund wechselte, formte er den SV Elversberg – einst ein Regionalligist – zu einem Aufstiegsaspiranten in der 2. Bundesliga um. Seine Arbeit dort wurde insbesondere für die Förderung junger Talente und die deutliche Steigerung des Marktwerts des Kaders gelobt. Lars Ricken, BVB-Geschäftsführer Sport, nannte diese Erfolge als zentrale Gründe für die Verpflichtung.
Auch Carsten Cramer, Mitglied des BVB-Vorstands, hob Books Ehrgeiz und seine teamorientierte Herangehensweise hervor. Der neue Sportdirektor unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 – die Erwartungen an seine Wirkung auf die Zukunft des Clubs sind groß.
Book tritt sein Amt in Dortmund mit einem klaren Auftrag an: Er soll frische Impulse setzen und der Transferpolitik des Vereins eine neue Wettbewerbsfähigkeit verleihen. Nun wird sich zeigen, ob seine Erfahrung in der Talentförderung und im Kaderaufbau auch bei einem der größten Fußballclubs Deutschlands trägt.






