NRW-Gastgewerbe startet 2019 mit Licht und Schatten in die Saison
Nordrhein-Westfalens Gastgewerbe zeigt gemischte Bilanz zu Beginn des Jahres 2019
Die Branche in Nordrhein-Westfalen verzeichnete im ersten Quartal 2019 eine uneinheitliche Entwicklung: Zwar stieg der Umsatz in den ersten vier Monaten leicht an, doch die April-Zahlen offenbarten einen Rückgang sowohl im Beherbergungsgewerbe als auch in der Gastronomie. Trotz dieser Einbußen verzeichnete der Sektor im selben Zeitraum einen leichten Anstieg der Beschäftigtenzahlen.
Von Januar bis April 2019 wuchs der nominale Umsatz im Gastgewerbe der Region im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %. Preisbereinigt legte auch der reale Umsatz im gleichen Zeitraum um 0,5 % zu. Der April allein zeigte jedoch ein anderes Bild:
Der nominale Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 %, während der reale Umsatz sogar um 4,7 % einbrach. Besonders betroffen war das Beherbergungsgewerbe: Hier ging der nominale Umsatz um 10,1 % zurück, der reale Umsatz stürzte gar um 11,6 % ab.
Die Gastronomie schnitt etwas besser ab und verzeichnete im April einen Anstieg des nominalen Umsatzes um 0,5 %. Real sank der Umsatz jedoch um 2,0 %. Bundesweit kämpfte die Branche ebenfalls mit Rückgängen – der reale Umsatz lag im April um 1,7 % unter dem Vorjahreswert.
Eine positive Entwicklung gab es hingegen beim Arbeitsmarkt: Die Beschäftigung im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe stieg im April 2019 um 1,7 % und bot damit etwas Stabilität inmitten der finanziellen Schwankungen.
Die Daten zeigen, dass der April für die Gastgewerbebetriebe der Region – insbesondere im Beherbergungssektor – eine Herausforderung darstellte. Zwar verzeichneten die ersten vier Monate insgesamt ein moderates Wachstum, doch der Rückgang des realen Umsatzes deutet darauf hin, dass steigende Kosten die Gewinne belasten. Der Anstieg der Beschäftigung lässt jedoch auf eine anhaltende Nachfrage nach Arbeitskräften in der Branche schließen.






