Nokia streicht Stellen in der Schweiz – Umstrukturierung trifft Belegschaft
Julian KleinNokia streicht Stellen in der Schweiz – Umstrukturierung trifft Belegschaft
Nokia hat Pläne bekannt gegeben, im Rahmen einer weltweiten Umstrukturierung Stellen in der Schweiz abzubauen. Die Belegschaft wurde am Dienstagnachmittag über die Entscheidung informiert, doch die genaue Zahl der Entlassungen steht bisher noch nicht fest. Das Unternehmen strebt an, durch die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Länder mit niedrigeren Löhnen die Kosten zu senken.
Die Stellenstreichungen sind Teil von Nokias "Anpassungsplan", mit dem Investitionen effizienter gestaltet und das Geschäftsmodell neu ausgerichtet werden sollen. Da der finnische Konzern in der Schweiz derzeit rund 140 Mitarbeiter beschäftigt, überschreiten die Kürzungen eine gesetzliche Schwelle, was formelle Benachrichtigungen der Betroffenen erfordert. Die genauen Zahlen werden jedoch erst in den kommenden Wochen feststehen.
Die Schweizer Mitarbeitervereinigung Angestellte Schweiz hat das Unternehmen aufgefordert, Alternativen zu Entlassungen zu prüfen. Die Organisation setzt sich für sozialverträgliche Maßnahmen ein, um die Folgen für die Beschäftigten abzumildern. Bisher hat Nokia keine öffentliche Stellungnahme zu der Situation abgegeben.
Die Entlassungen spiegeln Nokias übergeordnete Strategie wider, die Betriebskosten durch die Verlagerung von Arbeitsplätzen zu reduzieren. Zwar ist das volle Ausmaß der Kürzungen noch unklar, doch wird der Schritt die Belegschaft in der Schweiz voraussichtlich deutlich verändern. Mitarbeiter und Gewerkschaften warten nun auf nähere Informationen zu möglichen Unterstützungsangeboten.






