Neuer Armutsrekord in Deutschland: 13,3 Millionen Menschen betroffen
Felix HoffmannNeuer Armutsrekord in Deutschland: 13,3 Millionen Menschen betroffen
Die Armut in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Laut aktuellen Zahlen leben 13,3 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze – das entspricht einer Armutsquote von 16,1 %. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Alleinerziehende und Einzelpersonen-Haushalte, während die regionalen Unterschiede weiterhin groß bleiben. Die offizielle Armutsgrenze liegt bei 1.445 Euro netto im Monat für eine Einzelperson. Fast jeder Fünfte über 65 Jahren ist von Armut betroffen, wobei Frauen ab 75 Jahren mit einer Quote von 21,3 % besonders stark gefährdet sind. Insgesamt leiden 4,6 Millionen Menschen in Deutschland unter schwerer materieller Entbehrung.
Die Armutsquote variiert stark zwischen den Bundesländern. Bremen verzeichnet mit 27,5 % den höchsten Wert, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Deutlich niedriger liegt die Quote in Bayern (12,6 %) und Baden-Württemberg (13,2 %). Besonders prekär ist die Situation für Alleinerziehende, von denen 28,9 % in Armut leben. Auch Einzelpersonen-Haushalte sind mit einer Quote von 30,3 % überdurchschnittlich betroffen. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Armut in Deutschland weiterhin ein zentrales Problem bleibt. Besonders ältere Menschen, Alleinerziehende und Haushalte mit nur einer Person sind überproportional betroffen, während die Unterschiede zwischen den Bundesländern deutlich sichtbar bleiben. Die Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit gezielter sozialpolitischer Maßnahmen.
Lesen Sie auch:
- Rotes Rathaus öffnet seine Türen – Tausende Berliner erleben Politik zum Anfassen
- JuLis NRW wählen neuen Vorstand und fordern Steuersenkungen sowie Wahlalter 16
- Zulassungsstellen in Primorje ändern nächste Woche ihre Öffnungszeiten drastisch
- Armutsquote in Deutschland 2025 auf Rekordniveau – 13,3 Millionen betroffen






