Neue Chance für stillgelegtes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach
Felix HoffmannNeue Chance für stillgelegtes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach
Stillgelegtes Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach: Neue Hoffnung nach Krisentreffen
Das seit einem Jahr blockierte Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte nach einem hochrangigen Treffen in dieser Woche neuen Schwung erhalten. Eine Delegation, darunter Ronald Pofalla – ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter des Projektentwicklers Christoph Gröner – beriet mit Stadtvertretern über eine mögliche Wiederbelebung des Vorhabens.
Das Projekt war vor einem Jahr zum Erliegen gekommen, nachdem finanzielle Schwierigkeiten im Unternehmensgeflecht der Gröner Group Investoren verunsichert hatten. Die CGRE AG, die mit 89,9 Prozent an der betreibenden CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG beteiligt ist, steht seitdem in der Kritik, ob sie das Projekt überhaupt umsetzen kann.
Damit die Stadt die Bearbeitung des ausgesetzten Bebauungsplans wiederaufnimmt, verlangt die Verwaltung nun Nachweise über konkrete Fortschritte. Zudem müssen überfällige Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsanbindung vorgelegt werden, bevor weitere Schritte möglich sind. Die Haltung der Stadt ist klar: Ohne greifbare Ergebnisse bleibt das Projekt auf Eis.
Das Treffen ist das erste Anzeichen für Bewegung seit dem Stillstand. Doch die Stadt bleibt hart – eine Wiederbelebung gibt es nur mit nachweisbaren Fortschritten und den ausstehenden Bewertungen. Nun sind die Investoren am Zug: Sie müssen ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis stellen, soll „Leben an der Strunde“ doch noch Realität werden.






