18 March 2026, 00:25

Netflix und Prinz Harry: Warum die Millionendeals mit Meghan Markle jetzt scheitern

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Accusations and Waning Trust? - Netflix und Prinz Harry: Warum die Millionendeals mit Meghan Markle jetzt scheitern

Die Zusammenarbeit zwischen Netflix und Archewell Productions, der Produktionsfirma von Prinz Harry und Meghan Markle, steht vor ungewisser Zukunft. Nach fünfeinhalb Jahren steckt die einst vielbeachtete Partnerschaft in der Krise: Das Interesse an ihren Projekten lässt nach, und hinter den Kulissen wächst die Frustration.

Der Einstieg der Sussexes bei Netflix begann 2020 mit einem großen Deal, aus dem Formate wie die 2022 erschienene Dokumentation "Harry & Meghan" hervorgingen. Die Serie verzeichnete zunächst starke Zuschauerzahlen – über 28 Millionen Stunden in der ersten Woche. Doch bald hagelte es Kritik: Viele warfen dem Format Oberflächlichkeit und mangelnde Tiefe vor. Bis 2025 konnten Nachfolgeprojekte wie "With Love, Meghan" – verknüpft mit Meghans Lifestyle-Marke As Ever – nicht an den Erfolg von Netflix-Hits wie "Stranger Things" oder "Squid Game" anknüpfen. Die Quoten und Einnahmen blieben hinter den Erwartungen zurück, was zu weniger Verlängerungen und einer reduzierten Zusammenarbeit führte.

Innerhalb von Netflix hat sich die Stimmung zugespitzt. CEO Ted Sarandos soll scherzhaft erwähnt haben, er nehme Meghans Anrufe nur noch in Anwesenheit eines Anwalts entgegen. Insider berichten von Frust über das Auftreten des Paares in Meetings – etwa Meghans Angewohnheit, Harry zu unterbrechen oder seine Ideen umzuformulieren. Einige beobachten auch ihr plötzliches Verlassen von Zoom-Calls. Branchenkenner zögern zunehmend, mit Archewell zusammenzuarbeiten, und stellen den Mehrwert der Firma infrage.

Der Exklusivvertrag der Sussexes mit Netflix läuft im August 2025 in eine weniger verbindliche "First-Look"-Vereinbarung aus. Zwei Filmprojekte – "Meet Me at the Lake" und "The Wedding Date" – befinden sich zwar noch in Entwicklung, kommen aber nur langsam voran. Zudem sitzt Netflix auf unsoldierten As-Ever-Produkten im Wert von rund 10 Millionen Dollar fest, darunter Tees und Backmischungen, was die finanzielle Belastung erhöht.

Aus der einst viel diskutierten Netflix-Partnerschaft der Sussexes ist eine ungewisse Zukunft geworden. Angesichts nachlassender Projektleistungen, interner Spannungen und einer abgeschwächten Vertragsgrundlage scheint die Zusammenarbeit auszulaufen. Der Wechsel zu einer "First-Look"-Regelung markiert einen deutlichen Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Netflix und Archewell Productions.

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