Mumbai plant Amnestie für 25.000 Gebäude ohne Nutzungsgenehmigung – was das für Anwohner bedeutet
Elias KochMumbai plant Amnestie für 25.000 Gebäude ohne Nutzungsgenehmigung – was das für Anwohner bedeutet
Die Brihanmumbai Municipal Corporation (BMC) hat eine erweiterte OC-Amnestie-Regelung vorgeschlagen, um langjährige Probleme für tausende Anwohner in Mumbai zu lösen. Viele von ihnen besitzen aufgrund von Dokumentenlücken keine rechtmäßige Nutzungsberechtigung für ihre Immobilien. Die Initiative zielt darauf ab, rund 25.000 Gebäude ohne gültige Nutzungsbescheinigung zu erfassen und deren Status zu legalisieren. Laut aktuellem Entwurf der BMC können Wohnungen ohne Nutzungsgenehmigung bis zu einer Größe von 800 Quadratfuß (ca. 74 Quadratmeter) von der Amnestie profitieren. Die Behörde hat jedoch eine weitere Ausweitung beantragt, um auch Gewerbeimmobilien einzubeziehen und die Obergrenze für Wohnungen vollständig aufzuheben. Der überarbeitete Vorschlag wurde bereits dem Stadtentwicklungsministerium (UDD) zur endgültigen Freigabe vorgelegt.
Die Regelung richtet sich vor allem an Gebäude, bei denen Verzögerungen bei der Genehmigungserteilung nicht in der Verantwortung der Bewohner lagen. Ein bekanntes Beispiel ist der Fall Tardeo Willington Heights, bei dem Anwohner aufgrund fehlender Unterlagen gezwungen waren, ihre Wohnungen zu räumen. Das Stadtentwicklungsministerium des Bundesstaates hatte die OC-Amnestie bereits im Dezember 2025 gebilligt. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Ministerium und dem Ständigen Ausschuss der BMC. Mit der geplanten Amnestie soll eine große Zahl von Immobilien in Mumbai nachträglich legalisiert werden. Dies würde vielen Anwohnern Rechtssicherheit geben und die seit Jahren bestehenden Unsicherheiten aufgrund fehlender Dokumente beenden.
