04 May 2026, 17:01

Morena setzt Frist für Gouverneurswahlen 2027 – doch kriminelle Einflüsse bleiben Risiko

Politische Karte von Mexiko, die Provinzen, ihre Hauptstädte und Distrikte in verschiedenen Farben auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Morena setzt Frist für Gouverneurswahlen 2027 – doch kriminelle Einflüsse bleiben Risiko

Mexikos Regierungspartei Morena setzt Frist für die Auswahl ihrer Koordinatoren für die Gouverneurswahlen 2027

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Die Partei hat den 22. Juni als Stichtag festgelegt, um ihre Kandidatenkoordinatoren für die Wahlen in 17 Bundesstaaten zu benennen, in denen 2027 abgestimmt wird. Gleichzeitig führte Morena neue Regeln ein, die die Wahlkampfausgaben begrenzen und den Einfluss externer Gruppen eindämmen sollen.

Der Nationale Rat von Morena billigte einen straffen Zeitplan für die Auswahl von Vorkandidaten oder Koordinatoren für die „Verteidigung der Vierten Transformation“. Mit dieser Entscheidung will die Partei ihre Vorbereitungen auf die Wahlen 2027 beschleunigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass Bewerberinnen und Bewerber bei ihrer Selbstdarstellung strengen Auflagen unterliegen.

Explizit verboten sind demnach der Einsatz öffentlicher Gelder für persönliche Wahlkampagnen, großflächige Außenwerbung, bezahlte Werbung in sozialen Medien sowie Anzeigen in klassischen Medien. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, übermäßige Ausgaben zu begrenzen und einen fairen Auswahlprozess zu gewährleisten.

Doch bleiben Bedenken hinsichtlich externer Einflüsse. Aleida Alavez, Bürgermeisterin des Stadtbezirks Iztapalapa, wies darauf hin, dass der Nationale Rat keine Schutzmechanismen gegen die Einmischung organisierter Kriminalität bei der Kandidatenauswahl vorgesehen habe. Dies unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, einen transparenten und sicheren Auswahlprozess zu garantieren.

Morenas Zeitplan und die neuen Beschränkungen werden die Vorbereitungen auf die Gouverneurswahlen 2027 prägen. Während die Parteiregeln Finanzmissbrauch und Wahlkampfexzesse eindämmen sollen, bestehen weiterhin Lücken beim Umgang mit möglicher krimineller Einflussnahme. Die endgültige Liste der Koordinatoren oder Vorkandidaten soll bis zum 22. Juni feststehen.

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