MIT Solingen ehrt junge Innovatorin bei exklusivem Wirtschaftsempfang
Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen veranstaltet Wirtschaftsempfang bei codecentric AG in Ohligs
Am Dienstagabend lud die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Solingen zu einem Wirtschaftsempfang in die Räumlichkeiten der codecentric AG in Ohligs ein. Unter den Gästen befand sich André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, der in diesem Jahr den Innovationspreis an eine junge Unternehmerin aus der Metallbranche überreichte.
Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT Solingen, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung Kupers als besonderen Gast. In seinem Vortrag mit dem Titel "Demokratie in Krisenzeiten – Wie kann sie Bestand haben?" thematisierte er die wachsende Politikverdrossenheit und deren Auswirkungen auf die demokratische Teilhabe.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Aufarbeitung der verheerenden Flutkatastrophe vom Juli 2021 an der Ahr und in der Eifel. Die MIT-Kollegin und Flutbetroffene Maria Zibell berichtete emotional von den laufenden Wiederaufbauhilfen und dankte den ortsansässigen Unternehmen für ihre anhaltende Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des 4. MIT-Solingen-Innovationspreises. Die 29-jährige Unternehmerin Fatiha Essinnou aus der Metallindustrie nahm die Auszeichnung persönlich von André Kuper entgegen. Der Preis – eine moderne, 3D-gedruckte Pyramide auf einem antiken Schieferfuß – wurde nach einer Laudatio von Marco Ebbinghaus, dem Preisträger des Vorjahres, überreicht.
In ihrer Dankesrede betonte Essinnou ihre Dankbarkeit gegenüber den Frauen vergangener Generationen, die Freiheiten erkämpft hätten, von denen sie heute profitiere. Gleichzeitig äußerte sie ihre Sorge über die anhaltende Unterdrückung von Frauen weltweit.
Der Empfang brachte Unternehmerinnen und Unternehmer, Politiker sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um Innovation und Widerstandsfähigkeit zu würdigen. Die Preisverleihung an Essinnou sowie die Diskussionen über Demokratie und Katastrophenbewältigung prägten die zentralen Momente des Abends. Die Veranstaltung endete mit erneuten Appellen zu mehr bürgerlichem Engagement und Unterstützung für die betroffenen Regionen.






