Mijas verschärft Regeln: Grundbesitzer müssen gegen Waldbrandgefahr handeln
Amelie FrankeMijas verschärft Regeln: Grundbesitzer müssen gegen Waldbrandgefahr handeln
Der Stadtrat von Mijas hat die Vorschriften für Grundstückseigentümer verschärft, um die Waldbrandgefahr in der Hochrisikophase einzudämmen. Bürgermeisterin Ana Mata unterzeichnete kürzlich eine neue Verordnung, die Besitzer von Fincas und Grundstücken verpflichtet, ihre Flächen regelmäßig zu reinigen, zu roden und instand zu halten.
Die Maßnahmen sollen verhindern, dass vernachlässigte Grundstücke zu Brandherden werden – ein Problem, das in der Region weiterhin besteht. Laut der neuen Verordnung müssen Eigentümer ihre Grundstücke nun konsequent pflegen. Dazu gehören Reinigungs-, Rodungs- und Instandhaltungsarbeiten, die nach lokalen und städtischen Vorschriften vorgeschrieben sind. Wer diese Pflichten ignoriert, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch gerichtliche Anordnungen, wie der Stadtrat warnt.
Falls Eigentümer die Auflagen missachten, können die Behörden selbst tätig werden und die Flächen auf Kosten der Besitzer räumen. Die anfallenden Kosten werden in Rechnung gestellt – zusätzlich zu möglichen Strafen. Bei wiederholten Verstößen drohen weitere behördliche Maßnahmen.
Erst kürzlich führte die Feuerwehr von EMA INFOCA in der Gegend eine kontrollierte Brandrodung durch. Solche präventiven Eingriffe sollen das Risiko unkontrollierter Feuer verringern, während viele Grundstücke aufgrund mangelnder Pflege weiterhin eine Gefahr darstellen. Die verschärften Regeln zielen darauf ab, die Sicherheit in Mijas während der brandgefährdeten Monate zu erhöhen. Eigentümer, die ihre Pflichten nicht erfüllen, müssen mit finanziellen und rechtlichen Konsequenzen rechnen – während die Behörden im Notfall selbst eingreifen werden.






