Mick Jaggers Heroin-Überdosis 1976: Wie die Rolling Stones ihn vor dem Tod retteten
Felix HoffmannMick Jaggers Heroin-Überdosis 1976: Wie die Rolling Stones ihn vor dem Tod retteten
Ein fast tödlicher Vorfall im Jahr 1976 brachte Mick Jagger nach einer Heroinüberdosis in der Wohnung von Marshall Chess in Lebensgefahr. Das dramatische Ereignis, das in The Rolling Stones: Die Biografie von Bob Spitz detailliert beschrieben wird, erforderte das schnelle Eingreifen von Bandkollegen und Rettungskräften, um sein Leben zu retten. Das Buch beleuchtet zudem weitere turbulente Momente der Bandgeschichte, darunter Konflikte und Suchtprobleme.
Die Überdosis begann, als Jagger nach dem Heroinkonsum blaue Lippen bekam und zusammenbrach. Sofort wurde ein Krankenwagen gerufen. Während sie auf Hilfe warteten, führte Marshall Chess eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch, um Jagger am Leben zu halten.
Als die Situation eskalierte, rutschte Jagger nach einem Schlag des Schlagzeugers Charlie Watts über einen Tisch in Richtung eines offenen Fensters. Gitarrist Keith Richards griff ein und zog ihn von der Fensterbank zurück. Als die Sanitäter eintrafen, versorgten sie Jagger mit Sauerstoff, bis er schließlich wieder zu atmen begann.
Die Biografie schildert auch einen weiteren gewalttätigen Zwischenfall Jahre später: 1984 schlug Watts Jagger, nachdem dieser ihn während eines hitzigen Streits als "meinen Schlagzeuger" bezeichnet hatte.
Neben Jagers Überdosis thematisiert das Buch Keith Richards' Kämpfe mit der Heroinsucht sowie das umstrittene Privatleben von Bill Wyman. Diese Vorfälle zeichnen ein Bild der chaotischen Dynamik der Band hinter der Bühne während ihrer erfolgreichsten Jahre.
Jagger überlebte die Überdosis dank des schnellen Handelns seiner Umgebung. Der Vorfall bleibt einer der alarmierendsten Momente in der Geschichte der Band und wird in der Biografie neben anderen persönlichen Krisen dokumentiert. Das Buch hält diese Ereignisse als Teil des turbulenten Erbes der Rolling Stones fest.






