Mexikos umstrittenes Ammoniakwerk in Topolobampo steht vor Risikoprüfung
Elias KochMexikos umstrittenes Ammoniakwerk in Topolobampo steht vor Risikoprüfung
Mexikos Umweltministerin Alicia Bárcenas Ibarra hat eine gemeinsame Risikobewertung für ein neues Ammoniakwerk in der Ohuira-Bucht bei Topolobampo angekündigt. Die von Gas y Petroquímicas de Occidente (GOP) betriebene Anlage soll jährlich bis zu 800.000 metrische Tonnen Ammoniak für den Export von Düngemitteln produzieren.
Das Unternehmen hat bereits Umwelt- und Machbarkeitsstudien abgeschlossen, die bestätigen, dass die Anlage keine Schäden für die umliegende Region verursachen wird. Zudem wurden alle rechtlichen Auflagen erfüllt, darunter Umweltverträglichkeitsprüfungen und öffentliche Anhörungen mit den lokalen indigenen Gemeinschaften. GOP, das über umfangreiche internationale Erfahrung in der Herstellung von Ammoniak, Methanol und Düngemitteln verfügt, hat bereits 1,6 Milliarden US-Dollar in das Projekt investiert.
An der Risikobewertung werden Behörden, Anwohner:innen sowie Vertreter:innen des Kollektivs „Nicht hier“ beteiligt sein. Vier Arbeitsgruppen sollen den Dialog fördern, Umweltgefahren bewerten und Versorgungslücken in den indigenen Gemeinschaften von Topolobampo angehen.
Die Anlage verfügt bereits über alle erforderlichen technischen, ökologischen und behördlichen Genehmigungen. Ziel der gemeinsamen Prüfung ist es, das Gesamtrisiko der Anlage vor Aufnahme des Betriebs zu bewerten. Die produzierten Düngemittel sind primär für den Exportmarkt bestimmt.






