18 April 2026, 13:02

Mexikos Senat kämpft mit Reformen gegen Lohnungleichheit und Diskriminierung von Frauen

Liniengraph, der die Anzahl der Zuschüsse nach Geschlechterunterschiedsschwerpunkt über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Mexikos Senat kämpft mit Reformen gegen Lohnungleichheit und Diskriminierung von Frauen

Mexikos Senat verabschiedet Reformen gegen Lohnungleichheit und Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz

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Der mexikanische Senat hat Reformen verabschiedet, die ungleiche Bezahlung und Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz bekämpfen sollen. Die Änderungen stufen solche Praktiken als Formen von Gewalt ein – im Rahmen des Allgemeinen Gesetzes für den Zugang der Frauen zu einem Leben frei von Gewalt. Nun wartet das Vorhaben auf die Zustimmung der Abgeordnetenkammer, bevor die Reformen in Kraft treten können.

Die Änderungen ergänzen Artikel 11 des genannten Gesetzes. Künftig zählt zu Arbeitsplatzgewalt unter anderem ungleicher Lohn, rechtswidrige Ablehnungen bei Einstellungen, Drohungen gegen die Job­sicherheit sowie die Abwertung der Arbeit von Frauen. Ebenfalls erfasst werden Einschüchterungen und die Verhinderung des Stillens am Arbeitsplatz.

Aktuelle Lohndaten unterstreichen die Ungleichheit: In formellen Beschäftigungsverhältnissen verdienen Frauen im Schnitt 16.434 Pesos monatlich – Männer dagegen 19.361 Pesos. In der informellen Wirtschaft klafft die Schere noch weiter auseinander: Hier erhalten Frauen 7.449 Pesos, während Männer 11.490 Pesos mit nach Hause nehmen. Insgesamt bekommen Frauen nur 75 Pesos für jeden Hundert-Pesos-Lohn eines Mannes – eine Lücke von 25 Prozent.

Die Entscheidung des Senats folgt wachsenden Forderungen nach der Bekämpfung struktureller Ungleichheit. Nun geht der Entwurf an die Abgeordnetenkammer zur weiteren Prüfung und endgültigen Abstimmung.

Falls die Reformen verabschiedet werden, erkennen sie ungleiche Bezahlung und Diskriminierung rechtlich als Arbeitsplatzgewalt an. Dies würde den Schutz von Frauen in sowohl formellen als auch informellen Beschäftigungsverhältnissen stärken. Ziel der Änderungen ist es, die Lohnlücke zu schließen und die Job­sicherheit für Millionen erwerbstätiger Frauen in Mexiko zu verbessern.

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