22 March 2026, 06:19

Merkur setzt auf Nordamerika: 5.000 Spielautomaten pro Jahr ab 2028

Reihe von Spielautomaten in einem Casino mit Stühlen auf dem Boden und Deckenleuchten, beschriftet als zum Verkauf.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur setzt auf Nordamerika: 5.000 Spielautomaten pro Jahr ab 2028

Der deutsche Spielehersteller Merkur verzeichnete 2024 einen Umsatzanstieg von 7,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen plant nun einen großen Vorstoß auf dem nordamerikanischen Markt und will ab 2025 jährlich tausende Spielautomaten dorthin exportieren.

Aktuell betreibt Merkur weltweit über 100.000 Spielautomaten, die alle im Werk in Lübbecke produziert werden. Das Unternehmen beschäftigt rund 15.300 Mitarbeiter, wobei der britische Markt nach Deutschland der zweitwichtigste Absatzmarkt ist.

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Im Jahr 2024 entfielen 45 Prozent des Gesamtumsatzes auf internationale Verkäufe. Um die Expansion voranzutreiben, übernahm Merkur 2025 den US-amerikanischen Anbieter Gaming Arts. Die Aufgaben wurden aufgeteilt: Merkur konzentriert sich auf die Hardware, während Gaming Arts die Softwareentwicklung übernimmt.

In der ersten Phase der Nordamerika-Expansion sollen 2025 zwischen 800 und 1.000 Automaten ausgeliefert werden. Innerhalb von drei Jahren strebt das Unternehmen an, jährlich 5.000 Spielautomaten in die USA und nach Kanada zu verkaufen. CEO Lars Felderhoff betonte das hohe Marktpotenzial in den USA, wo Merkur mit starkem Wachstum rechnet.

Bis 2026 hat sich das Unternehmen ein Umsatzziel von 2,3 Milliarden Euro gesetzt – ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2024. Zudem plant Merkur, in den kommenden Jahren den Anteil der Online-Umsätze auszubauen.

Die Expansion nach Nordamerika markiert einen entscheidenden Schritt in Merkurs Wachstumsstrategie. Mit dem Fokus auf Hardware-Produktion und strategischen Übernahmen will das Unternehmen seine Position auf dem Glücksspielmarkt weiter stärken. Die geplanten Exportsteigerungen und Umsatzziele spiegeln das Vertrauen in die künftige Nachfrage wider.

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