Massiver Unterrichtsausfall an Thüringer Schulen bleibt oft unersetzt
An mehreren Schulen in Westthüringen hat es im Frühjahreshalbjahr erhebliche Ausfälle im Unterricht gegeben. Besonders betroffen sind weiterführende Schulen, wo ein großer Teil der gestrichenen Stunden nicht ersetzt wurde. An der Ersten Gemeindeschule Bad Salzungen fielen 24,2 Prozent des Unterrichts aus. Noch höher war der Ausfall an der Staatlichen Regelschule Dermbach mit 25,7 Prozent. An der Regelschule Geisa wurden 21,2 Prozent der Stunden gestrichen, wobei besonders die Fächer Englisch, Mathematik und Sport betroffen waren.
Die Landesregierung hat die Problematik anerkannt und erste Gegenmaßnahmen eingeleitet. Dennoch bleiben die meisten ausgefallenen Stunden unersetzt, was die Schülerinnen und Schüler um wertvolle Lernzeit bringt. Martin Henkel, ein CDU-Politiker, bezeichnete die Situation als 'inakzeptabel' und forderte das Staatliche Schulamt Westthüringen auf, umgehend zu handeln. Die häufigen Ausfälle ohne Ersatz zeigen die Herausforderungen im Schulbetrieb der Region. Die Forderung nach schnellen Lösungen unterstreicht die Dringlichkeit, die Bildungsqualität für die betroffenen Schüler zu sichern.






