31 May 2026, 08:29

Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär werden – ein streitbarer Liberaler übernimmt

Martin Hagen wird neuer FDP-Generalsekretär unter Kubickis Führung

Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär werden – ein streitbarer Liberaler übernimmt

Martin Hagen steht vor einer neuen politischen Aufgabe: Der 43-Jährige soll Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP) werden. Bereits während der Coronapandemie machte er bundesweit Schlagzeilen, als er die Politik von Markus Söder öffentlich kritisierte und sich damit als streitbarer Liberaler profilierte.

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Seit Jahrzehnten prägt Hagen die bayerische und bundesweite Politik – von seinen Anfängen in den Jungliberalen bis hin zur Rückkehr der FDP in den bayerischen Landtag 2018. Geboren wurde Martin Hagen 1981 in La Spezia, Italien, als Sohn deutscher Eltern. Aufgewachsen ist er jedoch im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, wo er später auch politisch aktiv wurde. Sein Engagement begann 1998 mit dem Eintritt in die Jungliberalen, deren bayerischen Landesvorsitz er 2004 übernahm. Mit nur 28 Jahren stieg er zum Geschäftsführer des FDP-Landesverbands Bayern auf – ein frühes Zeichen für seinen raschen Aufstieg.

Parallel zu seiner politischen Laufbahn studierte Hagen Politikwissenschaft und Psychologie in München. 2018 führte er die bayerische FDP als Spitzenkandidat zurück in den Landtag und übernahm dort den Fraktionsvorsitz. Seine scharfe Rhetorik und klare Haltung, insbesondere während der Pandemie, machten ihn über Bayern hinaus bekannt.

2024 gründete Hagen gemeinsam mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder den Thinktank Republik 21. Die Initiative setzt sich für liberale Grundwerte und gesellschaftliche Debatten ein. Seine geplante Ernennung zum FDP-Generalsekretär folgt nun auf die voraussichtliche Wahl Wolfgang Kubickis zum neuen Bundesvorsitzenden der Partei. Mit Martin Hagen als künftigem Generalsekretär setzt die FDP auf eine erfahrene und polarisierende Führungspersönlichkeit. Seine bisherige Karriere zeigt, dass er sowohl strategisch als auch medienwirksam agiert – Fähigkeiten, die in der aktuellen politischen Landschaft von Bedeutung sein dürften. Die Entscheidung fällt in eine Phase des Umbruchs für die Liberalen, die nach internen Querelen und sinkenden Umfragewerten neu orientieren wollen.

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