29 June 2026, 16:33

Linnemanns Steuerpläne: Entlastung für Geringverdiener durch Kürzungen und mögliche Steuersatzerhöhungen

Linnemann fordert Steuerentlastung für Mittelstand – aber zu welchem Preis?

Linnemanns Steuerpläne: Entlastung für Geringverdiener durch Kürzungen und mögliche Steuersatzerhöhungen

Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat aktuell Vorschläge für Steueranpassungen und Ausgabenkürzungen vorgelegt. Damit will er die finanzpolitische Debatte in Deutschland vorantreiben und gleichzeitig Entlastungen für bestimmte Einkommensgruppen ermöglichen. Linnemann argumentierte, dass jede neue finanzielle Unterstützung durch Ausgabenkürzungen ausgeglichen werden müsse. Zudem schloss er zwei mögliche Steuererhöhungen nicht aus: eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 47 Prozent sowie eine Ausweitung der Vermögenssteuer.

Diese Einsparungen könnten eine Steuerentlastung von 500 Euro für Gering- und Mittelverdiener ermöglichen. Gleichzeitig bestehe er darauf, dass etwaige Änderungen kleine und mittlere Unternehmen nicht zusätzlich belasten dürfen. Zu seinen Ideen gehören daher Haushaltskürzungen, um neue Maßnahmen zu finanzieren, ohne die Last für diese Gruppen zu erhöhen.

Der CDU-Politiker warf der SPD vor, eine aggressive Umverteilungspolitik voranzutreiben. Solche Pläne könnten dem Handwerk und kleinen Unternehmen schaden, warnte er. Die CDU/CSU-Fraktion habe wiederholt betont, dass sie zusätzliche Kosten für Handwerker und Kleinbetriebe ablehnt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Linnemann schlug konkret vor, dass die Ministerien mindestens ein Prozent ihrer Budgets einsparen sollten. Dies sei ein notwendiger Schritt, um die Finanzpolitik nachhaltig und sozial ausgewogen zu gestalten. Mit seinen Vorschlägen zielt Linnemann darauf ab, die Finanzpolitik zu stabilisieren und gezielt Entlastungen zu schaffen. Gleichzeitig will er sicherstellen, dass Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen nicht mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert werden.

Lesen Sie auch: