Lieferkettenstrategie 2026: Vom Krisenmanagement zum Gesamtwert-Konzept
Elias KochLieferkettenstrategie 2026: Vom Krisenmanagement zum Gesamtwert-Konzept
Bis 2026 werden sich die Strategien für Lieferketten von der bloßen Stärkung der Widerstandsfähigkeit verlagern. Stattdessen werden führende Unternehmen einen Ansatz verfolgen, den Experten als Gesamtwert bezeichnen – ein umfassenderes Konzept, das auf langfristigen Erfolg abzielt. Dieser Wandel bedeutet den Übergang von der Reaktion auf Störungen hin zur aktiven Steigerung der Leistung in gesamten Organisationen.
Der Gesamtwert vereint zwei zentrale Konzepte: Umfassende Erfahrung und Umfassende Leistung. Ersteres konzentriert sich darauf, ein nahtloses, intelligentes Ökosystem zu schaffen, das Kunden-, Mitarbeiter-, Partner- und digitale Interaktionen verbindet. Es basiert auf fünf Prinzipien: Kundenzentrierung, datengestützte Erkenntnisse, reibungslose Integration, technologische Ermöglichung und die Stärkung der Belegschaft.
Umfassende Leistung hingegen misst Erfolg in fünf Bereichen: finanzielle Ergebnisse, operative Effizienz, Auswirkungen auf die Belegschaft, Innovation und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, schneller, intelligenter und nachhaltiger zu arbeiten – und so bessere Ergebnisse in allen Unternehmensbereichen zu erzielen.
Um den Gesamtwert zu erreichen, müssen Unternehmen verschiedene Bereiche ihrer Abläufe vernetzen, Verbesserungspotenziale erkennen und Technologie sowie Daten optimal nutzen. Dieser Ansatz verwandelt das Lieferkettenmanagement von einer defensiven Aufgabe in einen Hebel für unternehmensweites Wachstum.
Die Einführung des Gesamtwerts soll zu nachhaltigem Wachstum, höherer Effizienz und einem stärkeren Wettbewerbsvorteil führen. Unternehmen, die dieses Modell übernehmen, werden nicht nur Störungen bewältigen – sie werden ihre zukünftige Performance aktiv gestalten. Der Wandel spiegelt einen größeren Trend in der Unternehmensstrategie wider, bei dem Integration und Innovation messbaren Erfolg vorantreiben.






