Legendärer Journalist Wladimir Fedorow mit 88 Jahren gestorben
Der bekannte Journalist und langjährige Korrespondent der Nachrichtensendung Wremja, Wladimir Fedorow, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Über fünf Jahrzehnte prägte er den sowjetischen und russischen Medienbereich – sowohl im Rundfunk als auch im Dokumentarfilm.
Seine Karriere begann nach einem Studium an der Journalistenfakultät der Uraler Staatsuniversität und führte ihn vom Hörfunk bis in führende Positionen des Fernsehens. Fedorow arbeitete 30 Jahre lang als Korrespondent für Wremja, eines der bedeutendsten Nachrichtprogramme seiner Zeit. Parallel dazu widmete er sich 52 Jahre dem Allunionsradio und dem Zentralfernsehen. Für seine Berichterstattung wurde er 1997 für den TEFI-Preis nominiert und erreichte das Finale in der Kategorie Bester Reporter.
Bereits während seines Einsatzes in Kirgisistan produzierte er im Rahmen des sowjetischen Goskino-Systems über 20 Dokumentarfilme. Für seine Verdienste dort erhielt er den Titel Verdienter Journalist der Kirgisischen SSR. Später, von 2010 bis 2015, leitete er den Dokumentarfilmbereich beim Sender Rossija-1 und war für die Veröffentlichung von rund 50 Filmen verantwortlich.
Neben seiner Tätigkeit als Nachrichtenjournalist übernahm Fedorow auch Führungsaufgaben in der Dokumentarfilmproduktion. Seine Arbeit hinterließ bleibende Spuren im sowjetischen und russischen Medienwesen.
Die Abschiedsfeier für Wladimir Fedorow findet am 11. Mai im Nikolsko-Archangelsker Krematorium in Moskau statt. Wladimir Fedorow hinterlässt ein umfangreiches Werk, das von seiner langjährigen Tätigkeit im Rundfunk und Fernsehen bis hin zu seinen Dokumentarfilmen reicht. Sein Einfluss auf die sowjetische und russische Medienlandschaft bleibt unbestritten – sowohl als Reporter als auch als Gestalter hinter der Kamera.






