29 June 2026, 20:28

Kriminalstatistik 2025: Nicht-Deutsche überproportional bei Gewaltdelikten verdächtigt

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Kriminalstatistik 2025: Nicht-Deutsche überproportional bei Gewaltdelikten verdächtigt

Die neuen Kriminalstatistiken für 2025 zeigen eine überproportionale Anzahl von Nicht-Deutschen unter den Tatverdächtigen bei Gewaltdelikten. Den Daten zufolge stellen ausländische Staatsbürger 14,9 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, machen aber 42,9 Prozent der Verdächtigen in Gewalttaten aus. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Ergebnisse scharf und bezeichnete die Lage als „inakzeptabel“.

Die Zahlen verdeutlichen auch die Rückfallquoten bei verschiedenen Nationalitäten. Bei tunesischen Tatverdächtigen standen 16,4 Prozent unter dem Verdacht, erneut eine Gewalttat begangen zu haben, 6 Prozent wurden sogar dreimal beschuldigt. Bei marokkanischen Verdächtigen folgten 15 Prozent mit einem zweiten und 5,3 Prozent mit einem dritten Vorwurf. Unter afghanischen Staatsbürgern wurden 10,7 Prozent wegen einer zweiten Straftat ermittelt, 2,4 Prozent wegen einer dritten.

Syrische Tatverdächtige wiesen ähnliche Muster auf: 10,3 Prozent gerieten wegen einer zweiten Gewalttat in Verdacht, 3 Prozent sahen sich dreimal Beschuldigungen ausgesetzt. Bei ukrainischen Verdächtigen lagen die Werte niedriger – 8,3 Prozent mit einem zweiten und 1,7 Prozent mit einem dritten Vorwurf. Zum Vergleich: Deutsche Staatsbürger, die 2025 wegen Gewaltdelikten verdächtigt wurden, wiesen Rückfallquoten von 8,2 Prozent für eine zweite Tat auf, 1,8 Prozent für eine dritte und 0,8 Prozent für vier bis fünf Straftaten.

Hess argumentierte, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Er warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die Sicherheit der deutschen Bevölkerung zu stellen. Er verwies auch auf den Fall Islam El M., einen wegen Gruppenvergewaltigung verurteilten Mann mit deutschem Pass, der während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Die Statistiken unterstreichen deutliche Unterschiede in den Rückfallquoten zwischen den Nationalitäten. Nicht-Deutsche sind unter den Gewalttatverdächtigen im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert. Hess’ Äußerungen spiegeln die anhaltende politische Debatte über Integration und öffentliche Sicherheit in Deutschland wider.

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