Kostanay senkt NEET-Jugendliche um 70 Prozent in nur zwei Jahren
In der kasachischen Region Kostanay ist die Zahl der NEET-Jugendlichen – also junger Menschen, die weder einer Beschäftigung nachgehen noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren – seit 2023 deutlich gesunken. Von einst 11.924 Betroffenen im Jahr 2023 verringerte sich die Zahl bis Ende 2025 auf 3.330. Dieser markante Rückgang geht auf gezielte Maßnahmen der Regierung und umfangreiche Beratungsangebote zurück, die vor allem in den letzten beiden Jahren greifen konnten. Bereits im Jahr 2024 halbierte sich die Zahl der NEET-Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr. Zu Beginn des Jahres 2025 waren in der Region Kostanay noch 6.104 junge Menschen ohne Beschäftigung oder Bildung registriert. Doch durch kontinuierliche Initiativen ging diese Zahl im Laufe des Jahres weiter zurück. Bis Ende 2025 sank die NEET-Quote von 5,7 Prozent im Jahr 2023 auf einen deutlich niedrigeren Wert.
Ein zentraler Akteur in diesem Prozess war das Jugendressourcenzentrum der Region, das allein im Jahr 2025 insgesamt 3.691 individuelle Beratungsgespräche führte. Insgesamt wurden 2025 sogar 16.301 Beratungen durchgeführt, wobei 11.366 davon im Rahmen staatlich geförderter Programme stattfanden. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, junge Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu vermitteln und ihnen Perspektiven aufzuzeigen.
Besonders betroffen von der NEET-Problematik waren die Regionalhauptstadt Kostanay sowie andere städtische Gebiete und der Bezirk Kostanay. In ländlichen Regionen der Region Kostanay lagen die Fallzahlen hingegen deutlich niedriger. Die gezielten Aufklärungsprogramme und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Behörden trugen maßgeblich dazu bei, dass die Region die Zahl der NEET-Jugendlichen seit 2023 um fast drei Viertel reduzieren konnte. Die Entwicklung in der Region Kostanay zeigt, wie gezielte politische Maßnahmen und Beratungsangebote die Integration junger Menschen in Bildung und Arbeitsmarkt fördern können. Mit einer Reduzierung der NEET-Zahlen um mehr als 70 Prozent innerhalb von zwei Jahren hat die Region einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Jugendbeschäftigung erreicht.






