Klinsmanns Rat an die DFB-Elf: Mentale Stärke für den WM-Marathon
Ehemaliger Bundestrainer Jürgen Klinsmann wünscht DFB-Elf viel Erfolg für die bevorstehende WM
Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat der deutschen Nationalmannschaft vor der anstehenden Weltmeisterschaft seine besten Wünsche übermittelt. Er rief die Spieler auf, sich auf "positive Energie" zu besinnen und während des Turniers mental stark zu bleiben. Seine Worte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Julian Nagelsmanns Mannschaft sich auf den anstrengenden fünfwöchigen Wettbewerb vorbereitet.
Klinsmann kennt den Druck einer Weltmeisterschaft nur zu gut. Als Spieler hob er 1990 den Pokal in die Höhe. Später führte er die deutsche Mannschaft als Trainer 2006 ins Finale und wiederholte diesen Erfolg 2014 mit dem US-Team. Sein ehemaliger Assistent, Joachim Löw, krönte sich schließlich 2014 mit Deutschland zum Weltmeister.
Nun wünscht sich Klinsmann, dass die aktuelle Auswahl selbstbewusst in das Turnier startet – ganz gleich, was abseits des Platzes geschieht. Er warnte davor, durch "negative Schlagzeilen" – wie bei den Kontroversen um die Turniere 2018 und 2022 – unnötige Probleme auf sich zu ziehen. Stattdessen riet er dem Team, sich auf das zu konzentrieren, was es beeinflussen kann: eine gründliche Vorbereitung.
Mit Blick auf die kommenden Spiele hofft Klinsmann auf einen starken Auftakt der Deutschen. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass eine WM ein "Marathon" sei, der über Wochen hinweg Ausdauer und mentale Stärke in hochkarätigen Partien erfordere.
Klinsmanns Botschaft dreht sich um Fokus und eine positive Grundhaltung, während sich Deutschland auf das Turnier einstellt. Seine Erfahrung als Weltmeisterspieler und Finaltrainer verleiht seinen Worten besonderes Gewicht. Nun steht die Mannschaft vor der Herausforderung, Selbstvertrauen mit der nötigen Kondition für einen langen Wettbewerb in Einklang zu bringen.






