Kasachstans Präsident warnt vor Desinformation und fordert mehr Medienkompetenz
Amelie FrankeKasachstans Präsident warnt vor Desinformation und fordert mehr Medienkompetenz
Kasachstans Präsident hat das Land aufgerufen, die Medienkompetenz in der gesamten Gesellschaft zu stärken. Er betonte die Notwendigkeit, Manipulationen und Falschinformationen in einer Zeit wachsender Desinformationsgefahren zu erkennen.
Der Präsident bezeichnete diese Aufgabe als entscheidend. Er warnte davor, dass KI-Tools zunehmend für schädliche Zwecke genutzt werden, darunter die Verbreitung von Lügen. Zudem verwies er auf den Aufstieg von „Bot-Farmen“ und das „postfaktische“ Phänomen als große Herausforderungen.
In seiner Ansprache hob er die Rolle von Journalisten im Kampf gegen Desinformation hervor. Er betonte, Kasachstan stehe für Meinungsfreiheit und lehne Zensur ab, machte jedoch deutlich, dass Freiheit nicht mit grenzenloser Erlaubnis verwechselt werden dürfe. Gleichzeitig forderte er den Einsatz von KI, um illegale Inhalte zu erkennen und zu blockieren.
Der Präsident fügte hinzu, die Nation müsse sich gegen Rechtsnihilismus, Radikalismus und fremde Wertvorstellungen wappnen. Diese Gefahren untergrüben seiner Ansicht nach die Stabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Seine Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit, Medienkompetenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie zu fördern. Diese Maßnahmen seien seiner Meinung nach unverzichtbar, um die Werte und das Rechtssystem Kasachstans zu schützen. Der Appell richtet sich gleichermaßen an Bürger wie an Institutionen.
