19 April 2026, 18:18

Kabarettstars glänzen bei Wiener Wohltätigkeitsgala für Gewaltopfer

Plakat für die Internationale Ausstellung für Musik und Theaterwesen in Wien, Österreich, das eine Gruppe von Menschen in einem Kreis mit einer Frau, die ein Musikinstrument hält, und Text, der Event-Details bereitstellt, zeigt.

Kabarettstars glänzen bei Wiener Wohltätigkeitsgala für Gewaltopfer

Wohltätigkeitsgala im Wiener Theater Casanova: Kabarettstars unterstützen Gewaltopfer

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Im Theater Casanova in Wien versammelte eine Wohltätigkeitsgala Spitzenkräfte des Kabaretts, um Überlebende von Gewalt zu unterstützen. Der Abend bot eine Mischung aus Humor, Satire und berührenden Auftritten – alles für einen guten Zweck.

Den Auftakt machte Antonia Stabinger, diesjährige Preisträgerin des Österreichischen Kabarettpreises. Ihr Eröffnungsprogramm setzte den Ton für einen Abend voller scharfsinniger Pointen und nachdenklicher Momente. Eva Maria Marold folgte mit satirischen Szenen unter dem Motto "Frauen und Kinder zuerst" und erntete damit Lacher und Applaus.

Es folgte Sebastian Humi, ein aufstrebender Name der Kabarettszene, der mit einer Mischung aus persönlichen Geschichten und lockerem Witz das Publikum begeisterte. Nach der Pause ehrte Manfred Antonius Distel den deutschen Komiker Heinz Erhardt mit einer nostalgischen, aber lebendigen Hommage. Den Abschluss bildete Magda Leeb, die mit Ausschnitten aus ihrem Programm "Alles auf einen Haufen" für einen gelungenen Finale sorgte.

Zwischen den Auftritten moderierte Marika Lichter eine Tombola mit attraktiven Preisen, die die Gäste bei Laune hielten. Die Veranstalter betonten, dass in diesem Jahr mehr Künstlerinnen als je zuvor auf der Bühne standen und so frische Perspektiven ins Programm brachten.

Sämtliche Ticket-Erlöse und Tombola-Einnahmen – geschätzt 15.000 Euro – fließen in Projekte zur Unterstützung von Gewaltopfern. Der Erfolg der Gala unterstrich nicht nur das Talent der Künstlerinnen und Künstler, sondern auch das Engagement der Gemeinschaft für die Sache. Die Spenden kommen direkt Organisationen zugute, die mit Betroffenen arbeiten.

Quelle