K-Plus-Gruppe schließt Krankenhäuser – Solinger Grünen warnen vor Versorgungslücken
Julian KleinK-Plus-Gruppe schließt Krankenhäuser – Solinger Grünen warnen vor Versorgungslücken
Die K-Plus-Gruppe hat Pläne bekannt gegeben, weitere Krankenhäuser zu schließen – eine Entscheidung, die bei lokalen Politikern auf Kritik stößt. Die Solinger Grünen haben die Maßnahme scharf verurteilt und warnen vor schweren Folgen für die Gesundheitsversorgung in der Region. Ihrer Ansicht nach werde der Schritt den Personalmangel verschärfen und die verbleibenden Einrichtungen zusätzlich belasten.
Durch die Schließungen müssen Tausende Beschäftigte neue Arbeitsplätze finden. Besonders unsicher ist die Zukunft für Auszubildende und medizinisches Personal, weshalb die Grünen klarere Berufsperspektiven nach den Schließungen fordern. Die Partei hatte bereits zuvor die Stadt- und Kommunalverwaltungen aufgefordert, die lokale Gesundheitsversorgung zu sichern.
Die Krankenhäuser in Mettmann, Langenfeld und Solingen müssen künftig mit jährlich rund 20.000 zusätzlichen Notfalltransporten rechnen. Die Grünen bezeichnen die Genehmigung der Schließungen durch das Ministerium als kontraproduktiv. Sie befürchten, dass die Entscheidung den bestehenden Ärzte- und Pflegemangel in der Region weiter verschärfen wird.
Mit den nun bestätigten Schließungen müssen die umliegenden Kliniken sich auf einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen vorbereiten. Gleichzeitig brauchen die Beschäftigten – insbesondere diejenigen in der Ausbildung – Unterstützung bei der Suche nach neuen Stellen. Die Grünen setzen sich weiterhin dafür ein, die lokale Gesundheitsversorgung zu stabilisieren, bevor die Veränderungen in Kraft treten.






