23 March 2026, 10:24

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit in Ratingen-Hösel an

Schwarz-weiß-Illustration einer gewalttätigen Straßenkrawall unter einer Gruppe von Männern, mit einem Gebäude im Hintergrund und der Beschriftung "Victorian riots in London, England" unten.

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit in Ratingen-Hösel an

46-Jähriger nach Streit in S-Bahn-Station Ratingen-Hösel von Jugendlichem angegriffen

Am Freitag, dem 20. März 2026, wurde ein 46-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Ratingen-Hösel von einem Jugendlichen attackiert. Der Angriff ereignete sich nach einer Auseinandersetzung in einem Bus der Linie 770, wo das Opfer eine Gruppe lauter Jugendlicher zur Rede gestellt hatte. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und dem flüchtigen Täter.

Der Vorfall begann am frühen Nachmittag, kurz nach 14 Uhr, als der Mann eingriff, nachdem er auffälliges Verhalten einer Gruppe Jugendlicher im Bus bemerkt hatte. Nach der Ankunft am Bahnhof Ratingen-Hösel eskalierte der Streit. Ein 14-Jähriger, beschrieben mit kurzen Haaren, heller Kleidung und osteuropäischen Gesichtszügen, griff den Mann mit Schlägen und Tritten an.

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Der Angreifer floh anschließend mit einem weiteren Jugendlichen und stieg in die S6 in Richtung Essen ein. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt. Die Behörden rufen alle Zeugen des Vorfalls – ob im Bus oder am Bahnhof – auf, sich zu melden.

Laut Polizeistatistiken für Nordrhein-Westfalen ist der Fall ein Beispiel für das größere Problem jugendlicher Gewalt. Allein in der Rhein-Ruhr-Region wurden zwischen März 2025 und März 2026 rund 12.500 Gewaltdelikte mit Minderjährigen registriert, davon etwa 8.200 Körperverletzungen oder Raubüberfälle. Die genauen Zahlen variieren jedoch je nach Quelle, da es keine zentrale öffentliche Datenbank gibt, die solche Vorfälle einheitlich erfasst.

Die Ermittlungen laufen noch, und die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen können sich unter der Nummer +49 2102 9981-6210 an die Polizei Ratingen wenden. Der Fall unterstreicht die regionalen Sorgen über Jugendgewalt, wobei die Behörden weiterhin auf lokale Meldungen und Augenzeugenberichte angewiesen sind, um Klarheit zu gewinnen.

Quelle