26 March 2026, 00:18

Jakutische Kunstturnerin holt Titel bei Miss und Mrs. Asia Russland 2026

Drei Frauen in traditioneller russischer Kleidung mit farbenfrohen gemusterten Kleidern und menschlichen Gesichtern stehen nebeneinander, mit russischer Schrift am unteren Rand.

Jakutische Kunstturnerin holt Titel bei Miss und Mrs. Asia Russland 2026

Victoria Popova, eine 21-jährige Kunstturntrainerin aus Jakutien, hat den gesamt russischen Schönheitswettbewerb Miss und Mrs. Asia Russland 2026 gewonnen. Die Veranstaltung fand in Ulan-Ude statt, wo sie unter elf Finalistinnen aus dem ganzen Land zur absoluten Siegerin gekürt wurde. Ihr Triumph sichert Jakutien die Austragung der nächsten Ausgabe des Wettbewerbs im Jahr 2027.

Der Wettbewerb dauerte vom 17. bis 24. März und brachte Teilnehmerinnen aus verschiedenen russischen Regionen zusammen. Anastasia Schagschijewa aus Ulan-Ude gewann den Titel Miss, während Aruna Dorschijewa aus Transbaikalien die Kategorie Mrs. für sich entschied. Sarula Aleksejewa aus Kalmückien erhielt die Auszeichnung Classic.

Popova überzeugte mit einer Darbietung, die von jakutischem Schamanismus inspiriert war. Als Udagan – eine weibliche Schamanin, die in der Tradition der Sakha eine zentrale Rolle spielt – verband sie Kunstturnen mit Elementen wie Band, Reifen und Keule. Für den Finaleauftritt trug sie ein Kleid namens Stein des Glücks, entworfen von Augustina Filipowa.

Bereits ihr früherer Titel als Miss Föderationskreis Fernost im Wettbewerb Junge Gesichter des Landes hatte sie als aufstrebendes Talent hervorgehoben. Nun wird sie als neue Miss und Mrs. Asia Russland das Land beim Miss-UN-Wettbewerb vertreten. Zudem wird sie 2027 als Jurorin in ihrer Heimatregion fungieren, wo die nächste Ausgabe des Wettbewerbs stattfinden soll.

Die Tradition der Udagan ist tief in Jakutiens animistischer Vergangenheit verwurzelt und spiegelt eine Mischung aus tungusischen, mongolischen und türkischen Einflüssen wider, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Trotz russischer Kolonisation und der Veränderungen in der Sowjetzeit haben sich Elemente dieses schamanistischen Erbes – wie das Clansystem – erhalten. Popovas Auftritt ehrte dieses Vermächtnis und stand symbolisch für kulturelle Widerstandsfähigkeit.

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Ihr Sieg bringt den nächsten Wettbewerb nach Jakutien und unterstreicht die kulturelle Bedeutung der Region. Als Jurorin und internationale Vertreterin wird sie die Traditionen ihrer Heimat weiter in den Fokus rücken. Der Wettbewerb würdigte zudem weitere Preisträgerinnen und zeigte damit die überregionale Strahlkraft des Events in ganz Russland.

Quelle