Italien ermittelt gegen Microsoft wegen intransparenter Preiserhöhungen bei Microsoft 365
Julian KleinItalien ermittelt gegen Microsoft wegen intransparenter Preiserhöhungen bei Microsoft 365
Italienische Wettbewerbsbehörde leitet Ermittlungen gegen Microsoft und irische Tochter ein
Die italienische Kartellbehörde hat ein Verfahren gegen Microsoft und dessen irische Tochtergesellschaft eingeleitet. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen mutmaßlich unlautere Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit einer kürzlichen Preiserhöhung. Verbraucher könnten über die Änderungen nicht ausreichend informiert worden sein.
Die Behörde prüft, wie Microsoft Ireland Operations Ltd. und der US-Konzern die Preisanpassung bei ihrem Abo-Dienst Microsoft 365 kommuniziert haben. Den Ermittlern zufolge wurden Nutzer nicht ordnungsgemäß über die höheren Kosten in Kenntnis gesetzt.
Kern des Verfahrens sind Bedenken hinsichtlich der Transparenz bei der Preiserhöhung. Sollten Verstöße bestätigt werden, drohen Microsoft Sanktionen. Die endgültige Entscheidung hängt von den Erkenntnissen der Wettbewerbsbehörde ab.
