01 May 2026, 16:43

IT-Pannen beim Seco: Arbeitslosenhilfe bleibt in der Schweiz monatelang aus

Ein blauer Hintergrund mit einem zentralen Gebäude und dem Text "Unter Bidenomics lag die Arbeitslosenquote für 21 Monate in Folge unter 4%. Das ist die längste Phase in über 50 Jahren."

IT-Pannen beim Seco: Arbeitslosenhilfe bleibt in der Schweiz monatelang aus

Arbeitslosenhilfe in der Schweiz kommt weiterhin verspätet an – IT-Probleme beim Seco bleiben ungelöst

Aufgrund anhaltender IT-Probleme beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erreichen Arbeitslosenentschädigungen in der Schweiz weiterhin verspätet die Empfänger. Trotz früherer Zusagen, das Problem zu beheben, kämpfen viele Anspruchsberechtigte weiterhin mit finanziellen Engpässen. Kritiker fordern nun vom Bund konkrete Maßnahmen, um die Verzögerungen zu beseitigen und allfällige zusätzliche Kosten zu übernehmen, die durch die Verspätungen entstanden sind.

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Ursache der Probleme ist ein fehlerhaftes neues Zahlungssystem, das vom Seco eingeführt wurde. Beamte vergleichen dessen Funktionsweise mit einem alten Drucker, der ständig Papierstaus verursacht. Trotz mehrfacher Versuche ist es weder dem Seco noch dessen Direktorin, Hélène Budliger Artieda, gelungen, das Problem in angemessener Zeit zu lösen.

Der zuständige Projektleiter beim Seco steht in der Kritik, die Schwere der Situation herunterzuspielen. Währenddessen leiden die Anspruchsberechtigten unter finanzieller Belastung, und einige fordern, dass der Bund für eventuelle Säumniszuschläge aufkommt. Sollte sich die Lage nicht kurzfristig bessern, wächst der Druck auf Bundesrat Guy Parmelin, den Wirtschaftsminister, sich öffentlich zu der Angelegenheit zu äußern.

Die genauen Ursachen des IT-Versagens und das volle Ausmaß der zusätzlichen Kosten sind nach wie vor unklar. Die Verantwortung für die anhaltenden Verzögerungen wird jedoch klar beim Bundesrat – und insbesondere bei Parmelin – gesehen. Das unzuverlässige System sorgt weiterhin für Unterbrechungen bei den Auszahlungen und lässt Arbeitslose ohne rechtzeitige Unterstützung zurück. Ohne eine schnelle Lösung dürfte sich die finanzielle Belastung für die Betroffenen weiter verschärfen. Die Behörden haben bisher weder bestätigt, wann das Problem vollständig behoben sein wird, noch wie die zusätzlichen Kosten geregelt werden sollen.

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