30 June 2026, 12:30

Irans Sängerinnen kämpfen im Untergrund gegen Repression und Verbot

Irans Sängerinnen kämpfen im Untergrund gegen Repression und Schweigen

Irans Sängerinnen kämpfen im Untergrund gegen Repression und Verbot

Seit der Islamischen Revolution 1979 unterliegt Musik im Iran massiven Beschränkungen, besonders betroffen sind Frauen. Sängerinnen sehen sich weiterhin schweren Einschränkungen und Verfolgung ausgesetzt, ohne dass das Regime jemals ihre Rechte auf Kleidungsfreiheit oder Gesang offiziell garantiert hat. Die Repression gegen Musikerinnen hält unvermindert an. Die Cyberpolizei Irans und die Nachrichtenorganisation der Revolutionsgarden gehen gezielt gegen Sängerinnen vor, ohne dass diese über rechtlichen Schutz verfügen.

Viele Künstlerinnen weichen auf geheime Konzerte aus, die für ihr Überleben als Musikerinnen überlebenswichtig geworden sind. Eintrittskarten und Veranstaltungsorte werden diskret über Apps wie Telegram verbreitet, um den Behörden zu entgehen. Einige, wie die junge Sängerin Parastoo Ahmadi, haben unzensierte Auftritte offen online gestellt und wurden dafür bestraft.

Auch die Sängerin Mahsa wurde nach einem Auftritt bei einer Privatfeier festgenommen und misshandelt. Die Behörden üben strenge Kontrolle über die künstlerische Entfaltung von Frauen aus und ahnden Regelverstöße mit harten Strafen. Trotz der Risiken setzen viele Sängerinnen darauf, ihre Musik durch geheime Auftritte und Online-Plattformen zu verbreiten. Die anhaltende Unterdrückung zeigt, wie prekär die Situation für Künstlerinnen im Iran weiterhin ist.

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