Iran fordert WM-Spiele 2026 in Mexiko statt in den USA zu veranstalten
Elias KochIran fordert WM-Spiele 2026 in Mexiko statt in den USA zu veranstalten
Irans Botschafter in Mexiko schlägt Verlegung der WM-Spiele 2026 von den USA nach Mexiko vor
Irans Botschafter in Mexiko, Abolfazl Pasandideh, hat vorgeschlagen, die Spiele der iranischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 von den USA nach Mexiko zu verlegen. Die Äußerung erfolgte im Rahmen einer Würdigung der mexikanischen Unterstützung während der jüngsten Spannungen. Zudem nahm er Stellung zur Position Teherans gegenüber der neuen Führung des Landes sowie zu den Beziehungen zu beiden Staaten.
In einer aktuellen Ansprache dankte Botschafter Pasandideh der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo für ihre Haltung im Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel. Gleichzeitig sprach er der Abgeordnetenkammer und dem Senat Mexikos seine Anerkennung aus, die nach einem Angriff auf eine iranische Schule Schweigeminuten eingelegt hatten.
Der Diplomat bestätigte zudem laufende Bemühungen, mexikanischen Staatsbürgern eine sichere Ausreise aus dem Iran zu ermöglichen. Er betonte, das iranische Volk hege keine Feindseligkeit gegenüber den US-Bürgern, lehne jedoch die Politik der amerikanischen Regierung ab.
Anschließend lenkte Pasandideh den Fokus auf die FIFA-WM 2026 und erklärte, der Iran würde es begrüßen, seine Spiele in Mexiko austragen zu können – sofern der Vorschlag auf Zustimmung stoße. Er unterstrich die tiefe Wertschätzung Irans für Mexiko und dessen Bevölkerung und bezeichnete das Land als "geschätzten Freund".
Darüber hinaus versicherte der Botschafter, der neue oberste religiöse Führer Irans, Mojtaba Chamenei, sei vollumfänglich auf seine Amtsführung vorbereitet. Zugleich rief er die Mexikaner dazu auf, sich bei der Suche nach der Wahrheit auf ihr eigenes Urteilsvermögen zu verlassen.
Der Antrag auf Verlegung der iranischen WM-Spiele bleibt vorerst Gegenstand von Gesprächen. Eine Genehmigung würde eine erhebliche logistische Umstellung für das Turnier bedeuten. Unterdessen festigt der Iran seine diplomatischen Beziehungen zu Mexiko, während er sich gleichzeitig mit den anhaltenden regionalen Spannungen auseinandersetzt.






