Inklusive Ausbildungen im Kreis Herford: Wie Unternehmen junge Talente fördern
Elias KochInklusive Ausbildungen im Kreis Herford: Wie Unternehmen junge Talente fördern
Veranstaltung in Kreis Herford stellt Vorteile inklusiver Ausbildungen vor
Eine bevorstehende Veranstaltung im Kreis Herford rückt die Chancen inklusiver Berufsausbildungen in den Fokus. Organisiert von der Kreisarbeitsgruppe Arbeit & Beschäftigung findet die Zusammenkunft am 20. April 2026 im Berufskollegzentrum Herford statt. Lokale Unternehmen präsentieren dort, wie sie junge Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen erfolgreich ausbilden.
Die Veranstaltung dauert von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Cafeteria an der Hermannstraße. Landrat Mirco Schmidt eröffnet die Runde, gefolgt von einem Impulsvortrag von Magdalena Weinsziehr vom Bundesverband Inklusive Unternehmen e.V. Im Anschluss haben die Teilnehmer:innen Gelegenheit, sich im Rahmen eines World Cafés auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und mit Arbeitgebern sowie Auszubildenden zu vernetzen.
Vor Ort stehen Expert:innen aus Kammern, Agenturen und Behörden für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Zudem stellen regionale Betriebe konkrete Praxisbeispiele inklusiver Ausbildung vor. Zu den Erfolgsgeschichten zählen ein junger Mann, der bei G.-L. Metallbau in Kirchlengern seinen Abschluss als Metallbauer gemacht hat, sowie eine junge Frau, die ihre Ausbildung zur Pferdefachwirtin auf Gut Steinbeck in Bad Salzuflen abgeschlossen hat. Ein weiterer Auszubildender strebt derzeit den Berufsabschluss als Fachkraft im Gastgewerbe beim Lippischen Kombi Service (LKS) an.
Obwohl keine genauen Zahlen zu inklusiven Ausbildungsplätzen im Kreis vorliegen, präsentierten sich bei einer früheren Jobmesse bereits 12 Arbeitgeber aus Branchen wie Pflege, Baugewerbe, Logistik, Verpackung, Gartenbau und Einzelhandel. Ziel der Veranstaltung ist es, mehr Unternehmen zu motivieren, ähnliche Möglichkeiten zu erkunden.
Die Zusammenkunft bietet Arbeitgebern eine Plattform, um von bestehenden inklusiven Ausbildungsmodellen zu lernen. Durch den Austausch praktischer Erfahrungen hoffen die Organisatoren, die Chancen für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf zu erweitern. Interessierte können ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.






