Hypothekenbetrug in Ussurijsk: Sechs Millionen Rubel mit gefälschten Papieren erschlichen
Elias KochHypothekenbetrug in Ussurijsk: Sechs Millionen Rubel mit gefälschten Papieren erschlichen
In Ussurijsk werden zwei Personen wegen großangelegten Hypothekenbetrugs ermittelt. Den Behörden zufolge sollen sie mit gefälschten Unterlagen ein Darlehen in Höhe von mindestens sechs Millionen Rubel erschlichen haben. Das Geld wurde anschließend für nicht genehmigte Zwecke verwendet.
Als Beschuldigte in dem Fall gelten ein 45-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau. Der Mann wurde für einen Monat und 14 Tage unter Hausarrest gestellt. Die Frau unterliegt für denselben Zeitraum ähnlichen Einschränkungen ihrer Aktivitäten.
Der Betrug flog auf, nachdem die Bank Unstimmigkeiten in den Kreditunterlagen entdeckt hatte. Die Ermittler bestätigten, dass die Dokumente gefälscht waren, woraufhin ein Strafverfahren nach Teil 4 des Artikels 159 des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet wurde. Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden weitere Beweise sammeln.
Bereits wurden vorläufige Maßnahmen verhängt: Beide Beschuldigten dürfen bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben. Die finanziellen Verluste der Bank werden als beträchtlich eingestuft, die genaue Summe wird jedoch noch ermittelt.
Das Verfahren läuft im Rahmen der laufenden strafrechtlichen Ermittlungen. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten schwere Strafen wegen Betrugs. Die Bank arbeitet mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die veruntreuten Gelder zurückzuerlangen.






