11 June 2026, 16:18

Hobbyjäger tötet Familienhund Frida bei Spaziergang in Gelsenkirchen

Hobby-J├Ąger sch├Ątzt Hund in Gelsenkirchen

Hobbyjäger tötet Familienhund Frida bei Spaziergang in Gelsenkirchen

Hobbyjäger erschießt Familienhund bei Abendspaziergang in Gelsenkirchen

Bei einem Abendspaziergang in Gelsenkirchen hat ein Hobbyjäger den Familienhund einer Frau erschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Emscher in einem ausgewiesenen Jagdgebiet. Die Hundehalterin, Marcha Matthiesen, hat inzwischen Anzeige gegen den Schützen erstattet.

Am Freitagabend war Marcha Matthiesen mit ihren beiden Hunden an der Emscher unterwegs. Ihre 13 Monate alte Deutsch-Schäferhund-Husky-Mischling-Hündin Frida stand hinter einem Busch, als sie angeschossen wurde. Die Kugel hätte auch Matthiesen oder ihre drei Kinder treffen können, wenn sie den Hund verfehlt hätte.

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Der mutmaßliche Schütze war als Gast in dem Jagdrevier unterwegs und hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Der örtliche Jägerverband bezeichnete das Geschehen als Fehleinschätzung und schweren Fehler. Das Gebiet zwischen Fluss und Kanal wird legal zur Jagd auf Tiere wie Hasen, Gänse und Nutrias genutzt.

Matthiesen kann nicht nachvollziehen, wie jemand Frida wegen ihrer Größe mit einem Fuchs verwechseln konnte. Sie betont, dass sie keinen Groll gegen Jäger im Allgemeinen hegt und keine Feindseligkeit gegen sie schüren möchte. Der Verlust von Frida hat Matthiesen und ihre Kinder tief getroffen. Die Familie ist durch das Erlebnis traumatisiert, und es läuft nun ein juristisches Verfahren. Der Fall wirft Fragen zu den Risiken in gemeinsam genutzten Jagd- und Erholungsräumen auf.

Quelle