Haver & Boecker steigt mit Drahtgeweben in die Wasserstoffwirtschaft ein
Felix HoffmannHaver & Boecker steigt mit Drahtgeweben in die Wasserstoffwirtschaft ein
Haver & Boecker OHG, ein traditionsreicher Entwickler von Industrie-Technologien, erweitert sein Portfolio um Wasserstofflösungen. Das seit 1887 tätige Unternehmen liefert nun spezielle Drahtgewebe für Elektrolyseure und Hochdruck-Filtrationssysteme. Seine Produkte unterstützen zentrale Prozesse in der grünen Wasserstofferzeugung sowie in industriellen Anwendungen.
Die Drahtgewebe des Unternehmens übernehmen im Wasserstoffsektor vielfältige Funktionen. Sie dienen als poröse Transportschichten (PTL) in Elektrolyseuren, fördern die Gasabgabe und sichern eine gleichmäßige Wasserversorgung der katalytorbeschichteten Membranen. Zudem kommen sie in der mechanischen Wasserstofffiltration zum Einsatz, wo sie Drücken von bis zu 900 bar standhalten.
Haver & Boecker verfügt über Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001 sowie DIN EN ISO 3834-2. Darüber hinaus finden die Drahtgewebe Verwendung als Stützschichten für Membranen, im Explosionsschutz sowie als Trägergewebe für Katalysatoren in der Verfahrenstechnik.
Das Unternehmen ist weltweit aktiv und unterhält über 50 Tochtergesellschaften und 150 Vertretungen. Als Teil des Reference Factory.H2-Konsortiums trägt es zur Skalierung der Elektrolyseur-Produktion bei. Kürzlich schloss sich Haver & Boecker zudem der H2-Marktübersicht von H2News an, um seine Wasserstoff-Innovationen weiter zu bewerben.
Mit einer mehr als 125-jährigen Geschichte nimmt Haver & Boecker heute eine direkte Rolle beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur ein. Die zertifizierten Drahtgewebe und Filtrationssysteme sind auf die Anforderungen von Hochdruck- und Großanwendungen ausgelegt. Durch die Beteiligung an Branchenpartnerschaften unterstreicht das Unternehmen sein Engagement für die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie.






